This is a man's world


Männer & Kriege

Anstatt in humane und spirituelle Hochebenen zu investieren, jagt ihr uns Jahrhundert für Jahrhundert von Krieg zu Krieg und heute sogar an den Rand des Abgrunds. Viele tausend Jahre überall wieder und wieder die gleichen Abläufe: ... Aufbau, Gier, Krieg, Zerstörung, Überleben, Aufbau, Gier, Krieg, ... Niemand hat das wirklich gewollt, oder doch? Auf jeden Fall hat keiner diese Dynamik aufgehalten. Das könnte also ewig so weitergehen. Gott weiß das, wir brauchen Hilfe. Deshalb hat sie uns kürzlich erst die Industrialisierung geschenkt, und einen Zeithauch später das Internet. Was wir alle suchen, aber innerlich kaum mehr spüren, obwohl es da ist, das können wir nun zumindest schonmal äusserlich herstellen: Vernetzung. Per Knopfdruck. Das können alle, sogar Frauen. Industrialisierung und Internet sind Geschenke, eine Art Joker, eine gute Zusatzkarte. Und mit Geschenken ist es wie im wahren Leben: Man darf damit machen, was man will. Möchten wir uns zerstören? Ist es das, was wir mit diesen Geschenken machen wollen?

     Übrigens ist in vielen, wenn nicht sogar in allen Kriegen seit Menschengedenken etwas geschehen, was bisher weitestgehend unberücksicht geblieben ist: Wenn es Krieg gab, wurden aus Arbeitern Soldaten und aus Unternehmern Offiziere. Und die Frauen? Sie versorgten jetzt Haus, Hof und Familie alleine und wurden zudem Arbeiterin und nicht wenige sogar Unternehmerin. Während fast aller Kriege vollbrachten Frauen (wie so oft) im Hintergrund wahre Wunder, ohne Bildung. Vielleicht liegt die Lösung unseres globalen Bildungsproblems ja in Hauswirtschaftskursen ... Frauen waren es jedenfalls, die Familie und Land maßgeblich zusammenhielten. War ein Krieg beendet, räumten sie auf, und wenn die Männer zurückkamen, gingen sie zurück zu den ihnen zugeteilten familiären und häuslichen Aufgaben. Noch nie hat man jemanden nach einem Krieg sagen hören, dass Frauen einen schlechten Job gemacht hätten. Wenn man die Disziplin 'Krieg nicht verhindert'  bei der Jobbewertung mal unberücksichtigt lassen möchte.

     Nach jedem Krieg wird also aufgeräumt und die Menschen glauben, das Schlimmste endlich überwunden zu haben und es nun besser zu wissen. Aber das stimmt nicht. Bereits mit dem ersten Tag nach jedem Krieg wird damit begonnen, auf den nächsten Krieg hinzuarbeiten. Das würde keiner wahrhaben wollen, denn alle sind so ungaublich erleichtert und dankbar, dass die scheinbar schlimmste Zeit vorbei ist. Und dann ist man ja so intensiv mit aufräumen und aufbauen beschäftigt. Stück für Stück geht es voran und so merkt kaum jemand, dass die immergleichen Fundamente und Fassaden, die zu Krieg führen, ebenfalls wieder aufgebaut werden. Sie bekommen nur andere Gesichter und immer neue Namen.

     Selbstbetrug macht es auch nicht besser, wie zum Beispiel Uns ging es noch nie so gut wie heute. Aha, wer ist denn uns? Wirtschaftswunder und Exportweltmeister Deutschland? Was bedeutet das denn, wenn meist ärmere Länder so viel aus einem der reichsten Länder der Welt kaufen (müssen)? 
Oder: 
Wir hatten noch nie so lange Frieden wie heute. Wo denn? Ausserdem ist das schon rein mathematisch gesehen nicht sehr beruhigend - je länger ein Frieden dauert, desto höher ist doch die Wahrscheinlichkeit von Krieg. 

     Es wäre allerdings anmaßend zu denken, wir könnten unsere Erde zerstören. Wir können viel kaputt machen, ja, und möglicherweise rotten wir uns auch selbst aus. Dummer Genozid, mag sein, dass unsere Spezies auf so tragische Weise stirbt. Overkill hin oder her - aber das Leben selbst stirbt niemals. Es bleibt die simple Frage, ob es Leben mit oder ohne Menschen gibt. Und was das für ein Leben sein soll, wenn wir dabei sein möchten.

     Nicht zu vergessen, dass Krieg heute auch noch so einfach ist. Jahrtausende lang brauchte man allein für die Vorbereitung eines Krieges Jahre - es war eine Mammutaufgabe, Ausrüstung herzustellen oder Schiffe zu bauen, tausende Männer zu organisieren und über Jahre zu Fuß hunderte/ tausende Kilometer zum Erobern durch die Welt zu schicken und zu versorgen. Kämpfen musste man ja zwischendurch auch noch. Koch du heute mal nur einen Tag für zehn Personen, ohne Supermarkt, ohne Strom, ohne Herd... Oder das dritte Reich, schon mit modernerer Technik, aber trotzdem habe ich nie verstanden, wie ein kleines Land mit vergleichsweise wenig Menschen so viele Länder erobern konnte. Wie geht das?? Keine Ahnung! Aber ich weiß: Es ist offensichtlich egal, wie unglaublich hoch der Aufwand ist oder wie schlecht die Chancen stehen. Die Kriege hat es gegeben. Jeden einzelnen. Und ist der Mensch reifer geworden? 


This is a human world


Jeder könnte jeder sein

Geschichte selbst ist multikulti und wird es auch immer bleiben. Mehr denn je sind monetäre Besinnung und kulturelle Akzeptanz existenziell geworden. Immerhin haben wir heute die größten Kultur- und Völkerbewegungen seit Menschengedenken. Sei es aufgrund von Naturkatastrophen, aus kriegerischer Not, meist aufgrund wirtschaftlicher Vorteile, aus Interesse und purer Reiselust, oder einfach aus dem schönsten Grund ever: Aus Liebe.

Keine Grenze im Kopf und kein Zaun der Welt wird daran jemals etwas ändern. 


Frage

Wie sähe unsere Welt wohl aus, wenn Hitler, Kim Jong-un und Erdogan als Kinder ein liebevolles Zuhause gehabt hätten?


Stell dir vor ...

... wir würden in diesem Moment 100 Jahre zurückreisen, ins Jahr 1917. Da tobt grad der erste Weltkrieg. Doof, aber hilft ja nix. Weltkriege sind übrigens erst möglich, seit es die Technik möglich macht. Keine beruhigenden Aussichten, findest du nicht? Was könnte man also jemandem vor 100 Jahren über diese futuristische Entwicklung aus dem Jahre 2017 erzählen, was würde er verstehen so zwischen zwei Bomben? Farbfernsehen – damit bringst du ihn zum Lächeln. Mondlandung – damit bringst du ihn zum Staunen. Internet – das kannst du überspringen, das versteht er nicht. Krieg – erzähl ihm vom Krieg, von dem nächsten Weltkrieg bereits in 22 Jahren, juchhuu, von Hiroshima, von dem Krieg heute und von unserer nahen Zukunft. Das versteht er. Versteht er das?


Rätsel

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Reichen seien eine Elite.

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Armen seien die Guten, wenn sie wohlhabend wären.

Es ist leider kein Irrtum, dass Arm und Reich niemals zu einem nachhaltigen Höhenflug aufsteigen werden, aber immer gemeinsam untergehen. 

Lösung?


Frage

Wann lebt ein Mensch artgerecht?


Ohne Frage

Leid ist etwas, was der Mensch durch keinen Krieg der Welt je beenden wird. Ausser dem letzten. 

This is another world


Weisheit

Antwort des 4-jährigen Niklas, als Hip Hopper Fard ihn fragte, ob in seinem Kindergarten auch Ausländer sind: "Nein, da sind Kinder."

https://www.youtube.com/watch?v=TjsI5EkDZCU


Die Wunderfrage

Kürzlich wurde mir die Wunderfrage gestellt. Wenn über Nacht ein Wunder geschehen würde und die Welt morgen so wär, wie ich sie mir wünsche, wie wär sie dann?

     Hochentwickelt. Aber nicht nur technisch, 

sondern vor allen Dingen menschlich. Soziale Kompetenz zählt in meiner Welt zu den wichtigsten und selbstverständlichsten Fähigkeiten. Krieg, Armut, Sexismus und Rassismus gehören der Vergangenheit an. Jedes Individuum kann sich frei entfalten, ohne der Gemeinschaft zu schaden.

Sich über Besitz zu definieren, ist keine erstrebens- oder begehrenswerte da sinnlose Lebensweise und gehört einer vergangenen, primitiven Ära an. Geld oder andere Tauschmittel gibt es nicht mehr. 

     In meiner Welt haben wir keine Angst vor Gefühlen. Kollektive und individuelle Gefühle stehen als Indikator hoch in der Achtung. Fühlen heißt Leben und ist der 

Schlüssel zur Intuition. Da Besitz kein Sinn des Lebens ist, es keinen Mangel gibt und alle alles haben können (aber nicht wollen) und wir nicht mehr durch Kriege zurückgeworfen werden, konnten wir unsere menschlichen Stärken freisetzen: Schöpfung, Gestaltung & Entfaltung und einen unvorstellbaren, technischen Fortschritt erreichen. In völliger Harmonie mit der Natur, die unser Vorbild ist. Wir beobachten, dass Naturkatastrophen zurückgehen und haben grade angefangen zu verstehen, dass das mit unserem Bewusstsein zusammenhängt. Wir haben begonnen, kollektiv bewusst zu denken, zu fühlen und zu handeln, ohne Worte. 

     Die Menschen lieben es, produktiv zu sein und sinnvollen Aufgaben nachzugehen, ihre Ergebnisse zu genießen und sich, ihre Umwelt 

und Möglichkeiten zu erforschen. Den Menschen geht es seelisch, geistig und körperlich sehr gut. Sie leben nach ihren Bedürfnissen, jeder bedient sich aus allen zur Verfügung stehenden Schöpfungs- und Produktionsergebnissen nach seinen Wünschen, egal ob es um Nahrung, Kleidung, Möbel, Hobbyausstattung, Luxusgüter oder sonstiges geht. Gibt es etwas nicht mehr, muss man warten, was aber nur selten passiert. Viele der Routineaufgaben werden von Avataren erledigt. Was sie nicht oder nur teilweise können, macht der Mensch selber, aber freiwillig. Finden sich nicht genug Menschen, gibt es das Produkt eben nicht. Wenn keiner Krabben pult, gibt’s auch keinen Krabbensalat. Den es in meiner Welt sowieso nicht gibt, da wir viele Nahrungsmittel aus der Retorte züchten, insbesondere Fleisch, wer's mag. Aber gesund, nahrhaft und schmerzfrei.

     In meiner Welt gibt es keine Werbung, weil wir auch diese Illusion als primitiv erkannt haben, und wir haben keine Angst vor grossen Erfindungen, da wir aus Atomspaltung keine Raketen bauen, das Internet nicht für Shitstorms benutzen und mit Gentechnik keine Monster züchten. Aufgrund unseres hochentwickelten, neugierigen und genussvollen, friedlichen Bewusstseins stehen alle Entwicklungen im Dienste der Menschheit. Viele Herausforderungen haben sich dadurch ganz natürlich aufgelöst, so wie die Bevölkerungsexplosion. Das Gesetz der Masse zwingt uns nicht mehr zum Umdenken.

      Es gibt keine Grenzen und auch keine Territorien. Wir haben eine Weltregierung, Woogle :) Diese Regierung wird von allen Bewohnern jeden Morgen bewertet. Schneidet sie über mehrere Monate schlecht ab, wird die gesamte Regierung neu gewählt. 

     Wir sind bereit und fähig, anderen Lebewesen auf anderen Planeten zu begegnen. Wir haben erkannt, dass das vorher nicht möglich war, weil natürliche Grenzen das verhindert haben, denn wir hätten die zerstörerische MarsKraft auch auf anderen Planeten ausgelebt. Der Schlüssel, diese natürlichen Grenzen zu überwinden, lag in einem höheren Bewusstsein. Das zu erreichen war niemals ohne Frauen möglich. 

Da sich alle frei entfalten können, entfaltet sich das Potential von Mensch und Natur unaufhörlich  in schöpferischen Entwicklungen und Erfindungen. Wir lernen innerlich fliegen. Göttlich!