Politik & Dankbarkeit

Mir wurde heute von Johannes Kahrs, SPDler und MdB, auf Twitter vorgeworfen, dass ich borniert sei, quasi undankbar, weil es uns in Deutschland so gut ginge und dass die SPD in den letzten 15 Jahren dafür gesorgt hätte (is schon verrückt...). Darauf gab es einen kurzen heftigen Tweetwechsel zw. uns, und nun hat er mich gesperrt. Account zu, Ohren zu, Schotten dicht - die SPD-Welt, anderes Orbit. Als Politiker muss man die Stimmen der Bevölkerung nicht nur aushalten können, man muss sie sogar hören wollen. Je unbequemer desto mehr! Und vor allen Dingen: Man muss sie auch befolgen. Wenn Politiker überheblich und selbstgerecht werden, als Vertreter der sog. Wirtschaft umsomehr, wählt man sie ab.

WIR sind die Gesellschaft. Politiker und Wirtschafter kann man austauschen. Die Gemeinschaft nicht.

Dass jemand wie Kahrs in der SPD Karriere machen konnte, ist einer von vielen Einzelskandalen



 

Ich denke oft über Dankbarkeit nach.

Dankbarkeit ist nicht einfach.

Dankbarkeit ist eine starke und positive Kraft, eine Energiequelle.
Ob man aufrichtig dankbar ist, weiss man erst, wenn es so ist, fern jeder Vermutung.

Dankbarkeit ist kein statischer Zustand, aber einmal davon gekostet, vergisst du sie nie wieder.

 

Ich bin dankbar.

Für die unfassbare Vielfalt der Natur, für den Überfluss und die Möglichkeiten, mit denen wir von der Natur beschenkt wurden.

Für meinen Verstand, den ich benutzen, und für mein Herz, mit dem ich kämpfen kann.
Dafür bin ich dankbar. Manchmal bis zur Erfüllung.