Ist Politik noch zu retten?

Mit 2 Upgrades von einer weltweit einmaligen direkten Demokratie zum Höchstlohn


Upgrade 1

Politischer Systemwechsel - von Direkter Demokratie zum Höchstlohn

  1. Von Bevölkerung und Politikern werden Inhalte zur Wahl aufgestellt.
  2. Als nächstes machen Politiker den Wahlomaten, geheim.
  3. Die Bevölkerung wählt die politischen Inhalte.
  4. Ergebnisse des Wahlomaten und der Inhaltswahl werden veröffentlicht,
    Politiker sind anteilig zu den inhaltlichen Überschneidungen im Bundestag.

Auf drei Beinen kann man nicht stehen, Gewaltenteilung neu definiert: Legislative - Exekutive - Judikative - Civilative. Ende von Parteienkult und Korruption. Ergebnis ist eine verbindliche inhaltsorientierte und parteienunabhängige Zusammenarbeit der Politiker. Diese Form der Politik ist eine hochentwickelte und weltweit einmalige Form der Direkten Demokratie. 

Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag, selbst die Opposition quasi als Vertreter von Minderheiteninteressen - alles bleibt erhalten, es braucht nur leichte Modifizierungen. Anstatt der Aufteilung von Sitzen nach gewählten Parteien, gibt es eine Aufteilung nach Inhalten. Wenn bei der Inhaltswahl dann noch differenziert wird nach Themen und Ressorts (Umwelt, Familie, Inneres, ...), stehen nachden Wahlen sogar automatisch die MinisterInnen fest. Wie praktisch.

Die grössten gesellschaftlichen Herausforderungen Direkter Demokratie? Soziale Kompetenz, Aufklärung und Bildung.

Upgrade 2

Wirtschaftlicher Systemwechsel - vom Höchstlohn zu Honorar und Respekt

Langfristiges Ziel
1. Alle hohen (weisen) Führungskräfte bekommen ein attraktives Grundeinkommen.

2. Je niederer eine Arbeit ist, desto mehr Geld verdient man.

3. Dienst am Menschen wird immer gut honoriert.

So hätten alle viel.
Respekt.

 


Mittelfristiges Ziel:
Um langfristig zu respektablem Honorar zu kommen, sollten wir als ersten Schritt den 
Höchstlohn einführen: In jedem Unternehmen darf das Management maximal das 10-fache von dem untersten Lohn beziehen. Wenn die Putzfrau 20.000€ brutto im Jahr verdient, liegt das höchste Jahresgehalt bei 200.000€, und wenn Vorstand oder Geschäftsführung 1 Mio € im Jahr verdienen wollen, muss die Putzfrau eben 100.000€ bekommen. Alle anderen im Verhältnis.

aus der Urmutter meiner Konzepte, MiG resp. funderbird


Tragödie heute

Demokratie verhindert trotz aller Wünsche keinen Krieg, selbst unser Parteiensystem ist offensichtlich kein Schutz unserer wertvollen Grundrechte. Wenn Menschen Macht bekommen, werden sie unzuverlässig, die Erfahrung zeigt: Demokratie und Frieden gelten gar nichts, solange wir Menschen/ Parteien wählen. Wenn wir Inhalte wählen, dann kann's klappen. 

Vision morgen

Wenn die Inhalte vordergründig und die politischen Vertreter zweitrangig werden, dann steht auch die Bevölkerung wieder im Mittelpunkt. Wenn klare Inhalte gewählt wurden, müssen Politiker diese Inhalte vertreten. Rausreden beendet. 

Wahl ohne Qual

Unser jetziges Wahlsystem scheint gut, aber der Schein trügt. Politik ist käuflich, unser System bringt keine gesunde Gemeinschaft hervor. Dass es Deutschland "so gut geht", liegt nicht an unserem Wahlsystem oder unseren wundervollen Grundgesetzen, die wir im Übrigen immer härter verteidigen müssen, sondern daran, dass wir nach dem letzten Weltkrieg von den Amis gefördert und gestopft wurden, wie eine Weihnachtsgans. Leider ohne politisches Nachhaltigkeitsgen. Habgier, Geldgier, Mißbrauch von Macht und der zwangsläufige Zerfall von Gemeinschaften sind weltweit zu beobachten. Je schlimmer Kriege und Naturkatastrophen werden, desto schlimmer der Verfall. Auch in Deutschland ist dieser Prozess in vollem Gange, der Tsunamie baut sich auf. 

Macht es nicht Sinn, zur Abwechselung mal aus einer starken Position heraus etwas elementares zu verändern, als immer nur aus der grössten Not heraus? Vielleicht kann man so das Schlimmste verhindern. Durch Hoffen, Zugucken oder Augen verschliessen jedenfalls nicht. Direkte Demokratie birgt sicher Gefahren, wie alles im Leben. Aber wir müssen etwas wagen, sonst läuft uns die Zeit davon.

Was können wir tun, bis es ein neues Wahlsystem und gesellschaftliches Upgrade gibt?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Im Moment ist für eine gesellschaftliche Gesundung eine starke und unterschätze Möglichkeit, bei den nächsten Landtags- und Bundestagswahlen eine oberste Grundregel zu befolgen: ! Wähle keine bekannte Partei, die aktuell im BT vertreten ist ! Neue Parteien im BT wird erfrischend werden, denn wenn wir von allen Seiten angreifen, werden wir etwas Gutes auf den Weg bringen. Die EU ist ja auch noch da und entwickelt sich immer mehr zu einer bürgerstarken Institution. Aber der jetzigen deutschen Korruptionspolitik müssen wir unsere Unterstützung entziehen, nur so können wir Politiker -unsere Angestellten- an das erinnern, was bei der Bevölkerung stark überstrapaziert wird: Zusammenhalt! Hier ist eine Liste von sozialen Parteien, die die Herausforderungen unserer Zeit erkannt und angenommen haben:

  • Demokratie Direkt - erst kürzlich entdeckt, im Apr. 2019 - haben nur ein Ziel: Direkte Demokratie in Europa. Herrlicher Slogan: Wähle dich selbst
  • Bündnis Grundeinkommen - haben nur ein einziges Ziel: Das Grundeinkommen in den Bundestag zu bringen
  • Die Humanisten - (Gesellschafts-) Liberal, sozial, rational / wissenschaftlich, fortschrittlich, säkular (Staat und Religion konsequent trennen)
  • Die Tierschutzpartei - Mensch/Soziales, Umwelt, Tierschutz

 

Greta: “Until you start focusing on what needs to be done, rather than what is politically possible, there is no hope.

If solutions within the system are so impossible to find, then maybe we should change the system itself.”


Januar 2019, die 16-jährige Umweltaktivistin spricht vor dem Wirtschaftsforum in Davos. "Nach Prognosen der IPCC haben wir weniger als 12 Jahre, bis es uns nicht mehr möglich ist, unsere Fehler rückgängig zu machen."

12 Jahre... 2031. Wenn Sie diese Zeilen dann noch lesen können, haben zumindest Sie und ich noch Strom und Internet.

Das IPCC = Intergovernmental Panel on Climate Change

ist das zwischenstaatliche Gremium für Klimaänderung der Vereinten Nationen

zur Bewertung der mit dem Klimawandel zusammenhängenden Wissenschaft.