Kann man Politik retten? Wahl ohne Qual

Wahl(omat) andersherum:

  1. Es werden Inhalte zur Wahl aufgestellt.
  2. Nach der Aufstellung und vor der Wahl machen die Politiker den Wahlomaten.
  3. Erst dann kommt die Wahl, die Bevölkerung wählt die Inhalte.
  4. Politiker mit den meisten Überschneidungen vertreten für 4 Jahre diese Inhalte. Die anderen bekommen anteilsmäßige Sitze.

Ergebnis ist eine parteienunabhängige, inhaltsabhängige Zusammenarbeit der Politiker.

Soll:

Wenn die Inhalte vordergründig und die politischen Vertreter zweitrangig werden, dann steht auch die Bevölkerung wieder im Mittelpunkt. Wenn klare Inhalte gewählt wurden, müssen Politiker diese Inhalte vertreten. Rausreden beendet. 

Ist:

Demokratie verhindert trotz aller Wünsche keinen Krieg und unser Parteiensystem ist offensichtlich kein Schutz unserer wertvollen Grundrechte. Wenn Menschen Macht bekommen, werden sie unzuverlässig. Demokratie und Frieden gelten gar nichts, solange wir Menschen/Parteien wählen. Wenn wir Inhalte wählen, dann kann's klappen. 

 


"Das wäre eine tolle Sache. Und 70% Gehalt, Rest als Bonus am Ende der Legislaturperiode bei erreichten Zielen"

Danke Sister B., keine schlechte Idee. Ich hätt noch den Vorschlag:

1. Alle hohen (weisen?) Führungskräfte bekommen ein gesundes überschaubares Grundeinkommen.

2. Je niederer eine Arbeit ist, desto mehr Geld verdient man.

3. Dienst am Menschen wird immer gut honoriert.

Wie würde eine solche Welt aussehen?


 

Unser jetziges Wahlsystem scheint gut, aber tatsächlich bringt es keine gesunde Gemeinschaft hervor. Dass es unserer Demokratie und Deutschland "so gut geht", liegt nicht an unserem Wahlsystem oder unseren wundervollen Grundgesetzen, die wir im Übrigen immer härter verteidigen müssen, sondern daran, dass wir nach dem letzten Weltkrieg von den Amis gefördert und gestopft wurden, wie eine Weihnachtsgans. Leider ohne politisches Nachhaltigkeitsgen. Unermeßliche Geldgier, Mißbrauch von Macht und der zwangsläufige Zerfall von Gemeinschaften sind weltweit zu beobachten. Je schlimmer Kriege und Naturkatastrophen werden, desto schlimmer der Verfall. Auch in Deutschland hat dieser Prozess bereits begonnen, er ist zeitlich nur etwas verzögert. Der Tsunamie kommt. 

Macht es nicht Sinn, zur Abwechselung mal aus einer starken Position heraus etwas elementares zu verändern, als immer nur aus der grössten Not heraus oder danach? Vielleicht kann man so das Schlimmste verhindern. Durch Hoffen, Zugucken oder Augen verschliessen jedenfalls nicht.

Nichts währt ewig, aber manchmal braucht das Gute länger als erhofft.

Was können wir solange tun, bis es ein anderes Wahlsystem gibt?

Bei den nächsten Landtags- und Bundestagswahlen eine oberste Grundregel befolgen: Wähle keine grosse Partei. Nur so können wir Politiker (unsere Angestellten!) an das erinnern, was bei der Bevölkerung stark überstrapaziert wird: Zusammenhalt!