Diary

von Susanne Fritz, Generation WhyNot.

Kleine und große Sinnfragen bezeichne ich als meine persönlichen Lebensrätsel. Manche Rätsel konnte ich lösen, manche nicht, manche vergißt man und manchmal kommen neue hinzu. Aber insgesamt gibt es viel mehr Fragen, die ich nicht beantworten kann. Deshalb habe ich meinen Fokus geändert: Von Why? zu Why Not?!  Seitdem bekomme ich viel mehr Antworten.  


~ Asche & Feuer

Wir sind dazu verpflichtet, an die nächste Generation das Feuer weiterzugeben, und nicht die Asche.

SF 11.Dez 2017

 

Klartext

Anläßlich der Weihnachtszeit heute besonders für all diejenigen, die sich die rosa Brille alltäglich und direkt mit Sekundenkleber ins Auge träufeln - hier einmal Klartext, was Edison sicher nicht gemeint hat, was aber grade unaufhaltsam wie überschäumende radioaktiv verseuchte Milch hochkocht: Es wird Krieg geben, den sehr wahrscheinlich auch DU noch erleben wirst. Ein Krieg, der in seiner Form und Vielfältigkeit das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen sprengt. Kettenreaktionen an Hass und Zerstörungskraft begleitet von der ein oder anderen Naturkatastrophe. Das bedeutet hungern, frieren, und unsagbare körperliche und emotionale Schmerzen leiden. Aber dich betrifft das nicht? Das ist das Problem.

Genieß halt jeden Tag, wie nach einer unheilbaren Krebsdiagnose. Oder steh auf und werd endlich erwachsen.

SF, 09. Dez 2017

 

~ Outing

Wir werden über kurz oder nicht mehr so lang nur überleben, wenn wir das Geld abschaffen. Komplett. Aber das erzähl mal den Menschen, Homo sapiens, weiser Mensch, so so... Wenn was is, ich bin im Garten.

SF, 06. Dez 2017

 

~ cu

Fragst du dich auch manchmal, wo bzw. wie viele Menschen es wohl auf der Welt geben mag, die sich eine Welt vorstellen können, in der alle mehr als genug haben? Und wie ihre Vorstellung aussieht. Eine echte, lebendige Vorstellung? Ich habe eine. Andersherum kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass es mir ernsthaft weniger Spass machen würde, einen Rennwagen zu fahren, wenn alle einen hätten. Dann wär ja die Formel 1 langweilig. Muss es also wahr sein, dass wir uns als Gesellschaft nur weiterentwickeln können auf dem Rücken vieler und dass im Mangel von vielen Menschen der Sinn des Lebens liegen soll? Geht es ernsthaft darum, dass jeder versuchen soll, über Leichen zu gehen und dass es das erklärte Lebensziel eines jeden einzelnen sein sollte,  mehr und noch mehr als andere zu haben? Ist das wirklich wahr, oder wird es nur deshalb wahr, weil Menschen das genau so wahrhaben wollen? Ich meine - wenn wir nur 1000 Bananen für 1 Million Affen hätten - ok. Aber wir haben 100 Billionen Bananen und unendlichen Nachschub. Für wie viele Affen?

Da bleib ich doch lieber bei meiner Vorstellung, in der ich die Welt wie eine Gemeinschaftssportart sehe, nur dass es eben keine gegnerische Mannschaft gibt. Und trotzdem gibt es Genuß mit Abenteuer pur und enorm viel zu entdecken.

SF, 01. Juli 2017

 

~ Gelehrte Weisheiten

Vor Jahren hab ich einen großen Gelehrten in einem Nebensatz sagen hören, dass wir die Welt an 1 Tag ändern könnten, wenn wir es wollten. Ich hab das damals nicht verstanden. Ich war sogar sauer - weil es doch so nach Zauberei klingt, die so einfach sein soll, aber man uns leider den Zauberspruch vorenthält. Dann fühlt man sich, als wär man zu blöd. Heute verstehe ich ihn. Es wär in der Tat ganz einfach. Wir könnten an einem Tag die Welt ändern. Peacemaker oder 1TNT sind ganz simple Beispiele. Wenn einfach alle mitmachen würden. Wir hätten sooo viel mehr. Also Ja, es ist wahr ~ wir könnten. Aber wir tun es nicht. Die Masse, das kollektive Bewußtssein ist so träge ... Und dann denke ich - na ja komm, vor ein paar Jahren hab ich es doch selber noch nicht verstanden. Aber dann denke ich: Na ja, da hat mir der Oberspirituelle ja auch nur gesagt, dass es geht und nicht wie! Aber Peacemaker und 1TNT sind ein Wie. Und sicher nicht die einzigen. Ja, die Menschen könnten. Und doch können sie irgendwie nicht.

SF, 30. Juni 2017

 

~ Der Mensch verhält sich ganz natürlich

Nur zu gerne verdrängt der Mensch, dass er unausweichlicher Bestandteil der Natur ist. Sogar unser Fehlverhalten ist natürlich. Traurig aber wahr. Die Natur hingegen verdrängt die Verbindung allen Seins keineswegs und schafft allzeit ihr eigenes Gleichgewicht. Ganz natürlich und manchmal unmenschlich. Letzteres verbindet uns. Wenn man nun bedenkt, dass es aus universellen Gründen irgendwann einmal die Erde gar nicht mehr geben wird und dass schon lange vorher Leben auf diesem Planeten eh nicht mehr möglich sein wird - auch ohne Zutun des Menschen - dann könnte man sagen: Na ja, dann ist doch alles scheiß egal - soll doch jeder machen, was er will. Man könnte aber auch sagen: Wenn es ein Ende gibt, dann will ich wenigstens auf das absolute Maxium hinarbeiten, das allerbeste und feinste was es geben kann. Die one and only 10, das ultimative Maximum kann es aber nur gemeinsam geben. Alleine kann ich kein Auto erfinden, bauen oder verkaufen. Ich kann niemals Auto fahren. Nun frage ich mich, was wir wohl für Erfindungen hätten, wenn wir richtig gemeinsam leben würden. So richtig richtig.

SF, 27. Juni 2017

 

~ Irrwege und ihre Begleiter

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Armen wären die Guten, wenn sie wohlhabend wären.

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Reichen seien eine Elite.

Es ist kein Irrtum, dass eine Welt mit Arm und Reich niemals zu einem nachhaltigen Höhenflug aufsteigt, aber immer zusammen untergeht.

SF, 27. Juni 2017

 

~ Riens ne va plus

Unser konventionelles Wirtschaftsleben ist ein Roulettespiel. Bei dem ich nicht mehr mitspiele. Trotzdem möchte ich möglichst viel einsetzen. Allerdings nur noch ausserhalb des Casinos. Denn nur dort findet man mich jetzt.

SF, 26. Juni 2017

~ Wanted! Visionäre

Where are you all?

SF, 20. Juni 2017


Finde eine Aufgabe, die du liebst,

und du brauchst keinen Tag mehr zu arbeiten.

Konfuzius


~ Es gibt drei Sachen, die alle Menschen verbindet. Geld. Sprache. Liebe.

Geld ~ das sollte man ändern.

Sprache ~ das kann man ändern.

Liebe ~ das ist gut wie es ist. Liebe ist das einzig wahre Abenteuer. Und das schwierigste. Liebe kennt keine Gerechtigkeit :)

SF, 18. Juni 2017

~ Keine Woche mit Gleichberechtigung

Von kleinauf ist in meinem Leben wohl keine einzige Woche vergangen, in der mir nicht irgendetwas vorgeworfen, vorenthalten oder schwerer gemacht wurde, weil ich weiblich bin. Je besser, anspruchsvoller und selbstbestimmter ich wurde, desto schwerer wurde es. Beruflich wie privat. Von den unmoralischen Angeboten mal ganz abgesehen. Oder den kläglichen Erpressungsversuchen ("...entweder oder..."). Unschöner Klassiker war so manch ein Unternehmer, der nicht nur von mir erwartet hat, dass es mein Privatproblem sei, mich als (alleinerziehende) Mutter um mein Kind kümmern zu müssen - das dürfe sich nicht auf die Firma auswirken. Die gleichen Unternehmer, die von ihren Frauen erwarten, dass sie nicht um den Job, sondern ihre Kinder an die erste Stelle stellen. Rente gibt es dann natürlich auch nur, wie gnädigerweise der Mann für einen verdient. Das war nix für mich. Aber ich wär schon gerne 10x schwanger geworden. Nur wohin mit den Kindern, ohne Mann, der sich um sie kümmert?

Nicht, dass mir das alles schon immer bewusst und klar gewesen wäre. Die Sprache der Erkenntnis ist die schwierigste, das gilt auch für mich. Hätt ich all das eher gewusst, wär ich früher laut geworden. Warum muss ich immer noch einen Kampf führen, den ich überhaupt nicht führen will? Ich bin so energiegeladen und habe so viele gute Ideen - warum kann ich nicht einfach das machen, was ich am besten kann und was mir am meisten liegt? Manchmal denke ich, ich war wohl im letzten Leben ein Mann, ein sehr egoistischer, Frauen gegenüber selbstgerecht und überheblich. Und das ist jetzt meine Strafe. Mein Drang nach weiblicher Selbstverwirklichung auf einem Weg, den (meist) Männer mit Kaugummi pflastern. Was macht eigentlich die Erkenntnis von Männern? Läuft?

SF, 18. Juni 2017

~ Gibt es Gott, oder den Teufel, oder Nichts?

Antwort: Es ist egal.

  1. Wenn es Gott gibt: Dann mache ich alles genau so richtig, wie ich es jetzt tue.
  2. Wenn es Gott nicht gibt, dafür aber den Teufel: Dann mache ich alles genau so richtig, wie ich es jetzt tue. Und dem Teufel zeige ich den Mittelfinger und sage „Du kannst mich mal!“
  3. Wenn es Nix gibt? Dann mache ich alles genau so richtig, wie ich es jetzt tue. Ich gebe mein Bestes.

 

~ Du nicht

In meinem Bekannten- und Freundeskreis war es schon immer so, dass man mich nicht ernst genommen hat, wenn ich mal gesagt habe "Gestern hatte ich einen scheiß Tag, ich war echt traurig und verzweifelt." Meist hieß es dann "Ach du, dir kann doch nichts passieren, du fällst doch immer auf die Füße". Ja super ... Aber wohin mit meinen Fragezeichen, wenn meine Grenze, die Menschen zu verstehen, überschritten ist? Das ist echt interessant, was dann passiert: Wenn ich so für mich rumphilosophiere und manchmal meine Wahrnehmung auf die Tragweite unseres kollektiven Sackgassenverhaltens lenke, dann fühle ich mich schonmal ernsthaft hilflos und einsam. Wenn ich weiß, dass am Tagesende unsere Spezies tatsächlich nur überleben wird, wenn wir Geld irgendwann einmal zu Geschichte machen. Wenn ich weiß, dass es sogar egal ist, ob ich das in den Raum werfe oder nicht, weil es keiner hört, da Geld hier und jetzt ja leider der Mittelpunkt der Welt ist, und wahrscheinlich sogar des Universums. Da fühle ich mich manchmal ganz unschön alleine. Und da ich nicht weiß, ob es irgendwo Menschen gibt, die meine Ansichten teilen, fange ich an, an mir zu zweifeln - dass wohl doch ich es bin, die sich so täuschen muss. Nur wenn ich dann einen eigenen Blogbeitrag oder eine Philosophie oder ein Projekt auf meiner Seite lese, dann weiß ich wieder sofort: Papperlapapp! Das ist alles gut und richtig. Mach weiter. Dann mache ich weiter und suche Menschen, die meine Ansichten teilen. Und natürlich auch meine Fragezeichen, wenn meine Grenze, die Menschen zu verstehen ....

Beruflich sieht das so aus: Viele Jahre war ich im BusinessManagement - na, sagen wir mal bestenfalls - neutral. Heute lenke ich meine ganze Energie und Leidenschaft auf klare Inhalte pro Menschlichkeit. Wenn das nicht klappt, könnte ich mich noch auf Betrug spezialisieren. Dann wär mein Portfolio auch erschöpft. Und tatsächlich gibt es die ein oder anderen überaus erfolgreichen Unternehmer (und hochkarätigen Schurken, um es mal so zu sagen ...), die mich schätzten, die aber meinen Einsatz als Perlen vor die Säue betrachten. Und mir sogar anbieten "Susanne, tob dich aus. Und wenn du eines Tages deine Meinung änderst - sag Bescheid, wir freuen uns auf dich." Ich weiß, dass sie es ernst meinen und ich mich auf sie verlassen kann. Mehr als auf andere, seltsamerweise. Wobei ich diese anderen eben nicht kenne, oder nur vom Hörensagen, oder vom BlaBla. So gibt es in der Tat Momente, da frage ich mich, ob in meinem Gedicht - Der Sinn des Lebens, ausserirdisch betrachtet - mehr Wahrheit steckt, als mir lieb ist. Eigentlich glaube ich sogar, dass wir nicht mehr zu retten sind. Aber solange, bis wir es ganz genau wissen, solange erfreue ich mich an der Möglichkeit, dass ich mich täusche.

SF, 05. Juni 2017

~ Das Lebensende

Mein Lebensende stelle ich mir vor, wie das Ende eines guten Tages. Ich habe etwas geschafft, ich habe gute Entscheidungen getroffen, und ich blicke mit Freude und Zuversicht auf das, was kommen mag. Aktuell ist letzteres am wahrscheinlichsten, von dem Rest weiß ich noch nicht so genau.

SF, 31. Mai 2017

~ Schlechter Therapeut

Den Verlust eines Unternehmens hat meist der Großteil der Menschen zu tragen. Der Gewinn hingegen wird stark unter wenigen aufgeteilt. Genauso verhält es sich bei einem Land, denn irgendwie ist ein Land auch nichts anderes, als ein Unternehmen. Beides spiegelt sich. Man kann sogar sagen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gleichermaßen hoch an Verlusten eines Landes beteiligt wird, wie eine Minderheit entsprechend hoch von Gewinnen profitiert. Das ist auch ein Gleichgewicht, aber kein gutes. Die Mehrheit der Mitarbeiter oder der Bevölkerung trägt immer Aufwand und Kosten, Minderheiten hingegen versuchen oft, sich vor den Kosten zu drücken. Vgl. never-ending Bosch-Skandal. Wenn ein paar wenige verantwortliche Verursacher sich ins Fäustchen lachen, weil sie nicht im Gefängnis sitzen und noch nicht einmal ihre Bezüge oder Tantiemen gekürzt wurden, dann ist es ein großer großer Irrtum zu glauben, sie wären wirklich davon gekommen, sich an den Kosten zu beteiligen. Auf den ersten Blick ja. Aber monetär, menschlich, dynamisch und sonstwas bzgl. der Folgeerscheinungen? Nein. Auswirkungen und Kosten haben immer alle zu tragen. Und mit alle meine ich alle, denn auch die Minderheit lebt hier und heute auf dieser Welt. Oder hier und morgen ihre Kinder. Die ihnen vielleicht egal sind. Aber wenn man diverse Unfähigkeiten überhaupt jemandem anlasten möchte, dann sicherlich allen - den aktiven wie den passiven, das wird mir immer klarer. Einer schlägt und einer lässt sich schlagen... 

Wenn ich diese und andere leidige Umstände abwäge, stelle ich fest, dass ich wahrlich ein miserabler Psychologe  oder Psychotherapeut wäre: Ich erkenne große Defizite in sozialer Kompetenz und kollektivem Bewußtsein. Und diese Defizite machen mich immer noch wütend. Wie doof.

SF, 26. Mai 2017
PS: Ich muss mich korrigieren. Es ist nicht so, dass die Menschen kein kollektives Bewusstsein hätten. In der Ausprägung ist es nur ein anderes, als ich es mir wünsche. Ob das so bleiben muss, oder ob und welchen Einfluss man darauf hat, ist eine gute Frage. Crosslearning ist Teil einer Antwort.

 

~ Bevölkerungswachstum = Sammeln für schlechte Zeiten?

Wussten Sie - wenn zum Beispiel auf einem Kontinent ein schlimmer Krieg herrscht, wo viele Männer sterben - dass auf einem anderen Kontinent auffällig viele Jungs geboren werden? Das ist schon so ein ehrfürchtiges Ding mit der Natur. Nun frage ich mich: Wo wir doch so eine Bevölkerungsexplosion haben, wofür das wohl gut ist, aus Sicht der Natur? Könnte nix Gutes bedeuten. So nach dem Motto: Je mehr wir sind, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass wenigstens ein paar überleben, wenn uns mal irgendetwas wegfegt?

SF, 23. Mai 2017

~ Idee oder Geld, Geld oder Idee?

Geld ist nichts ohne eine Idee. Geld selbst ist ja auch "nur" eine Idee. Aber auch eine Idee ist (fast) nichts ohne Geld. Eine bittere Erkenntnis irgendwie. Da tröstet es auch wenig, dass weder Geld noch Ideen die Natur überleben werden. Wir sind heute so abhängig vom Geld, dass man erstmal enorme Energie aufwenden muss oder müsste, Geld zu besorgen und darüber Monate und Jahre vergehen können, ohne der Idee auch nur für 5 Pfennig näher gekommen zu sein. Ist es nicht irgendwie gruselig, dass Erfindungen so stark von Geld oder von Glück abhängen? Wir wissen doch gar nicht, welche kreativen Schätze wir geborgen hätten, wenn es die Abhängigkeit vom Geld nicht gäbe. Viele Menschen könnten möglicherweise etwas Grossartiges vollbringen, nur werden wir das nie erleben, weil diese Menschen sich mit etwas beschäftigen müssten, was überhaupt nicht ihre Stärke ist: Vertrieb. 

SF, 17. Mai 2017

vergiss dein mehrsein nicht 

alice


~ Schulbildung heute - Potenzial zuschütten oder ausgraben?

Stellen wir uns unsere Bildung vor wie alle möglichen Kochzutaten und die Menschen wie Gefäße unterschiedlicher Materialien, Formen und Größen – Töpfe, Vasen, Einweckgläser, Tassen, Fläschchen, Dekanter, Karaffen, Röhrchen u.s.w.. Was wir mit unserem jetzigen Bildungssystem machen ist, dass wir von möglichst vielen Zutaten gleichermaßen viel versuchen in alle Gefäße zu bringen. Gut geschüttelt soll überall etwas schmackhaftes herauskommen. Geistig verhungern wird man so zumindest nicht und es mag einige gute, robuste Kochtöpfe unter uns geben, die das halbwegs gut vertragen. Aber wir sollten über den Geschmack dieses Gebräus sprechen. Und über den Sinn: Was hat so ein Eintopf in einem Dekanter zu suchen? Bestenfalls verbringt der Dekanter den Rest seines Lebens zweckentfremdet als Vase, schlimmstenfalls steht er im Keller und verstaubt in irgendeinem Regal, weil er zur Stereotypisierung nicht taugt und man den Wert von Einmaligkeiten nur vom HörenSagen kennt. Also nicht kennt. Wollen wir wirklich weiterhin Bildung nach dem all-you-can-eat-Prinzip?

Oder ist es uns doch möglich, Fähigkeiten und Originalität der Menschen freizulegen wie eine archäologische Fundstätte? Immerhin ist bereits das kleine Menschlein bis zum Greise, wenn auch später abnehmend, aber so doch von Natur aus wissenshungrig und lernbegierig. Das ganze Leben ist wie Laufen lernen. Aber es muss nicht zwangsläufig aufhören, Spass zu machen. Wenn wir den Weg gefunden haben, die uns angeborene erfrischende kindliche Neugier über die Schulzeit hinaus zu bewahren, dann sind wir im Bilde, dann haben wir viel gewonnen.

SF, 15. Mai 2017

~ Man muss auch verlieren können

Es gibt eine Szene, die mir seit Jahren nicht aus dem Kopf geht. Eine Omi spielt mit ihrem 5-jährigen Enkel ein Spiel, mehrfach, und sie bemüht sich sehr, ihn gewinnen zu lassen, aber das ist kaum möglich, weil ihre Karten einfach zu gut sind. Irgendwann wird der Enkel unleidig und meckert lautstark. Da sagt die Oma: "Man muss auch lernen zu verlieren."  Enkel: "Wie man verliert, weiss ich jetzt. Ich will auch mal lernen, wie man gewinnt."    So geht es wahrscheinlich nicht nur dem Enkel, mit seinen schlechten Karten ...

SF, 11. Mai 2017

~ Herausforderung

Leben und leben lassen kann manchmal ne ziemliche Herausforderung sein. Besonders wenn es heisst "leben und leiden lassen".

SF, 10. Mai 2017

~ Braucht der Mensch die Jagd?

Da aus unerfindlichen Gründen lebende, laufende Beute nicht mehr Objekt der kollektiven Jagdbegierde ist, sind es deshalb Fußball und Geld geworden, weil der Mensch auf die Jagd - ohne es zu wissen - nicht verzichten kann? Braucht der Mensch die Jagd, oder der Mann?

SF, 08. Mai 2017
 

 

 

 

So gelacht...

Die mit Abstand schönste Bestellung, die ich jemals aufgegeben habe :)

 

~ Der Wirtschaft geht es gut

Wenn es der Wirtschaft so gut geht wie noch nie und immer mehr Menschen an der Armutsgrenze entlang vegetieren, wie mag es dann den Menschen erst gehen, wenn es der Wirtschaft schlechter geht? Und wer ist überhaupt die Wirtschaft?

SF, 21. Apr 2017

~ Alphabet

Weltweit gibt es über 100 Schriftsysteme. Zu den bekanntesten Alphabeten gehören

A - Z

A - O

G - K (Geld bis Krieg)

SF, 20. Apr 2017

~ Mensch oder Tier

Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Bewußtsein. Warum nutzen wir es dann nicht? Sondern zwingen uns zu einem Existenzkampf, für den wir nicht geboren sind? Das tägliche Dasein von Tieren und Pflanzen ist überwiegend existenzieller Natur und wenn man sie ihre Natur leben lässt, sind sie ansonsten recht bedarfslos. Anders der Mensch. Seine Bedürfnisse gehen weit über Existenz und Tag hinaus. Unser Bewußtsein und unsere Bedürfnisse sind uns in die Wiege gelegt, das ist unsere Natur. Tiere und Pflanzen erfüllen sich ihre Bedürfnisse, nur der Mensch nicht. Aber warum nur zwingen wir den Menschen zum täglichen Existenzkampf? Warum tun wir uns so schwer, unsere Bestimmung zu erfüllen und honorieren den Menschen nicht nach seinen Bedürfnissen, anstatt nach seinen (angeblichen) Fähigkeiten? 

SF, 19. Apr 2017

~ Neue Währung

Stell dir vor, wir führen eine neue Währung ein, weltweit. Und die neue Währung sind: Äpfel. Ganz genau, einfach Äpfel. Und jetzt guck dir mal dein Gefühl an zu Menschen in wichtigen Positionen, vom Bankvorstand (der Äpfel verwaltet) bis zum Diktator. Wie fühlt sich's an? Interessant, oder?! So schnell kommt man Augenhöhe. Äpfel passt auch viel besser zu Trump (ich finde, der Name Trump klingt schon wie ein Elefant im Porzellanladen). Trump der Apfelbauer, der mit faulen Äpfeln handelt.

SF, 18. Apr 2017

 Krieg & Frieden

Was wäre gewesen, wenn Hitler, Kim Jong-un & Erdogan als Kinder ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause gehabt hätten?

SF, 16. Apr 2017

~ Wie werde ich Flüchtling?

Wer in seiner Komfortzone sitzt, sollte es sich nicht allzu bequem machen. Oder jeden Tag bewusst genießen. Denn in unserer heutigen Zeit ist jede Komfortzone ein Glashaus, da ist man schneller Flüchtling, als man gucken kann.

SF, 15. Apr 2017

~ Gleichgewicht, Polarität, Yin und Yan

Ein Haus, von vielen gebaut, braucht Müh und Zeit. Zerstört ist es schnell. Und es reicht einer. Wo ist denn da das göttliche Gleichgewicht?

SF, 14. Apr 2017

~ Und ewig lockt ...

Laut christlicher Religion war Eva die erste Versuchung. Damals, als sie Adam zum Apfel verführte. Allerdings kann gemäss dem kleinen 1x1 als gesichert festgestellt werden, dass dieser Verführung doch nur der zweite Platz gebührt. Die erste Versuchung war schliesslich der Apfel selbst, den Gott samt Baum in den Garten gepflanzt hat. Man könnte nun sagen, dass das das erste perfide Spielchen auf Erden war. Gott ein Fiesling, voller Schadenfreude? Das würde zumindest erklären, warum irdischer Frieden kaum möglich ist, wenn wir doch das Ebenbild Gottes sind. Als deutlich wahrscheinlicher ist jedoch davon auszugehen, dass Gott sehr wohl der unendliche Peacemaker ist. Es stimmt allerdings, dass es von Eva die erste irdische Sünde war, die Frucht mit Adam zu teilen: Der Apfel war das Geschenk Gottes an den Menschen, wenn er oder sie den Mut besaß, davon zu kosten - es war eines der grössten Geschenke an den Menschen überhaupt, der freie Wille. Besser wär aber gewesen, Eva hätte den Adam nicht abbeissen lassen. Das war die erste freie Fehlentscheidung. Der erste kleine Finger für den Mann war ein scheiss Apfel. Oh Eva, welch Sünde!

SF, 02. Apr 2017

~ Freier Wille?

Wenn ich mir die Fähigkeit zur Grausamkeit des Menschen angucke, zweifele ich am freien Willen. Manchmal kann oder will ich mir einfach nicht vorstellen, dass DAS der Mensch wirklich frei und willig entscheidet. Vielleicht sind wir ja doch nur Statisten des Göttlichen, Marionetten der Evolution.

SF, 01. Apr 2017

~ Business

Konventionelles Business ist wie konventionelle Massentierhaltung. Dreckig.

SF, 01. Apr 2017

~ Nahtoderlebnisse - Humbug oder Realität

So einige Menschen berichten davon. Die meisten haben den Himmel auf Erden erlebt, nur wenige sind durch die Hölle gegangen. Nehmen wir die schönen Erlebnisse, die auch vom Licht berichten: Die Meinungen von Forschern gehen da auseinander. Erklärungsversuch nicht-spiritueller Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, dass nach dem Tod nichts kommt, ist u.a., dass ein schönes Nahtoderlebnis lediglich ein Programm des Gehirns sei, um dem Sterbenden die Angst vor dem Tod zu nehmen und den Abschied leichter zu machen. Wenn das wahr ist, dann bedeutet das doch, dass jemand oder etwas ein fürsorgliches Programm installiert hat. Wer oder was kann so etwas tun? Wozu sollte diese Fürsorge notwendig sein? Menschen, die gar kein Nahtoderlebnis haben, können sich schließlich an nichts erinnern. Dieses Nichts wäre das gefühlloseste, was man sich vorstellen kann. Kein Gefühl, keine Angst. Wozu dann Fürsorge vor dem Nichts? Insbesondere bei Menschen, die schon für hirntod erklärt wurden. Da wäre doch keine Emotion die denkbar leichteste Variante. Und was ist dann mit den Höllenerlebnissen? Ist bei den Menschen das Programm defekt?

SF, 30. Mrz 2017

~ Wunder

Wenn du kein Wunder erlebst, kannst du immer noch eins für andere sein.

unbekannt, 17. Mrz 2017

~ Moderne Kriegsführung?

Das gibt es gar nicht. Ausser man findet Krieg modern.

SF, 13. Mrz 2017

~ Der nächste Krieg ist wann?

Schwer zu sagen. Aber wir sind ihm hier und heute offensichtlich deutlich näher als wir vom letzten entfernt sind. Was bisher geschah:

Mensch bis Industrialisierung: ca. 8000 Jahre.

Industrialisierung bis 1.Weltkrieg: ca. 100-200 Jahre (je nachdem);

1. bis 2.Weltkrieg: 21 Jahre (wow!);

2. bis 3.Weltkrieg: >70 Jahre <?Jahre. 

SF, 27. Feb 2017

~ Die Seele verkauft?

Was für Faust der Teufel und für Sünder der kirchliche Ablasshandel, ist vielen Unternehmern eine Stiftung. Manchmal ist es, als würde man Drogen oder Tabak verkaufen und gleichzeitig hier und dort ein Krankenhaus bauen.

SF, 20. Feb 2017

~ Nicht deine Haut

Kennst du das Gefühl, dass du beruflich in der falschen Haut steckst? Wenn es zu schmerzhaft wird, muss man manchmal etwas wagen. Auch etwas unsicheres. Stell dir deine Umstände vor wie ein Land, dass dir nicht gefällt. Du stehst an einer Klippe und blickst über das Meer. Du weißt, dass es irgendwo hinter dem Horizont ein anderes Land gibt, dein Land. Du weißt nur nicht, wie weit es weg ist und wie du dort hinkommst. Dann gibt dir jemand ein kleines vollgetanktes Flugzeug und sag: Flieg los, such es. Du weißt, dass du es finden kannst, aber es gibt keine Garantie. Möglich, dass du Land findest, aber es ist auch möglich, dass dein Sprit nicht reicht und du eine Wasserlandung hinlegst und schwimmen musst. Was tust du? Fliegst du los, irgendwann?

SF, 15. Feb 2017

~ Zum Sinn des Lebens bestimmt

Wer meint, genug zu essen, zu trinken und eine warme Wohnung zu haben, sei Grund genug, beschwerdelos leben zu müssen, der hat damit für andere Essen/Trinken/Wohnung zum Sinn des Lebens bestimmt.

SF, 13. Feb 2017

~ Wer wagt, gewinnt. Aber was?

Es bedarf mehr Mut und Verstand, nicht aufzurüsten, als in den Krieg zu ziehen. Kein Krieg der Welt wird Leid jemals beenden. Ausser dem letzten.

SF, 09. Feb 2017

 Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut

 pippi langstrumpf

Ich glaube bereits vor dem Frühstück an nicht weniger als sechs unmögliche Dinge.
alice

Wenn eine große Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.

albert einstein 


~ We're only humans

Wer das Potenzial von Menschlichkeit erkennt, weiss es auch zu schöpfen. Alle anderen sind vom Zufall abhängig.

SF, 08. Feb 2017

~ Wenns gut läuft, kommts manchmal ...

noch besser. Wenn ich von meinem Energielevel mal ein bisschen runterkommen will, gucke ich manchmal sogar DSDS. Die Härtefalle kann ich schwer ertragen, aber die Highlights sind es wert. Wenn die 16-jährige Kimiya Zare von Elvis Presly "I can't help falling in love" singt. DAS sind Momente, die schwingen nach.... Ich geniesse den Esprit vieler junger Menschen von heute und dass so eine junge Frau Statements von sich gibt wie "I have to be the best version of me", das beeindruckt mich. Ich habe für diese Weisheit viel länger gebraucht. Meinen Energielevel hat das Lied zwar nicht gedämpft, aber dafür schläft man ja auch nicht jeden Abend mit einem Lächeln ein. Merci, Kimiya.
SF, 05. Feb 2017

~ Es gibt so Tage ...

... da fühle ich mich von der Tragweite meiner Machtlosigkeit erschlagen. Wenn ich den Zoom aus dem Alltag nehme, mich zurücklehne und die Welt betrachte. Wenn ich Solls und Ists unserer Lebensbereiche analysiere und stärker als sonst spüre, dass die schillernden Solls meiner Phantasie, meiner Vorstellung entspringen. Und im krassen Gegensatz zu den Ists stehen. An den Tagen, an denen mich diese Ists überwältigen. Wenn ich sehe, dass es soo vielen Menschen nur um eins geht: Macht. Egoistische, egozentrische, rücksichtslose Macht. Ob nun angeblich zum Schutz von Arbeitsplätzen, oder unter dem Deckmantel von Religion oder Demokratie, selbst der Schutz von Staatsgrenzen: Zu oft eine Lüge. Und ist es keine Lüge, ist es oft eine Illusion. Wer immer auch wo Macht hat, interessiert sich meist für die Menschen nur soviel, als dass sie diese Menschen für ihre Macht (miß)brauchen. Auch der Schutz von Landesgrenzen dient meist nur dem Erhalt genau dieser persönlichen Macht innerhalb dieser Grenzen. Wenns sein muss - um jeden Preis. Solche Menschen geben ihre Macht nicht ab, sie verteidigen nicht andere, sondern ihren Platz. Bevor so jemand fällt, werden andere geopfert, egal wie viele es sein mögen. Gnadenlos. Diese Gier mutiert grade rasant. Und so so viele, die dieses zerstörerische Spiel mitmachen. Manchmal frage ich mich: Wie soll ich bei so viel Aussichtlosigkeit einer Aufgabe mit Sinn nachgehen? Es gibt so Tage ...
SF, 29. Jan 2017

~ Ganz Frau sein - ein Dilemma?

Kürzlich sagte jemand (m) zu mir: "Frau Fritz, wenn Sie in der ersten Liga spielen wollen, dann müssen Sie denken und handeln wie ein Mann. Können Sie das?"   Meine Antwort? "Woher wollen Sie das wissen? Ein Mann würde doch so nie denken."
Leider müssen Frauen sich mit solchem Möchte-gern-Unsinn immer noch viel zu oft auseinander setzen, das ist echt anstrengend. Oder so etwas, wenn zum Beispiel (oft) junge Männer von Muddi Merkel sprechen. Schonmal gehört? Aber haben Sie schonmal irgendjemanden von Vaddi Kohl oder Vaddi Schröder sprechen hören? Ja, meine Lieben, Sexismus ist zäh und haltbar, Angst und Unsicherheit vor dem Weiblichen sitzen tief bei Männern. Kein Wunder also, dass Frauen es in Führungspositionen immer noch enorm schwer haben. Überhaupt dorthin zu kommen ... Schliesslich wird der Begriff des Weiblichen seit jeher eng mit Sanftheit in Verbindung gebracht, und wenn wir diese an den Tag legen, spricht man uns das Durchsetzungsvermögen ab. Zeigen wir aber den nötigen Biss, spricht man uns die Sanftheit und damit gleich die ganze Weiblichkeit ab. Ganz Frau sein - ein Dilemma? Nein, nur für halbe Männer.
unbeschreiblich weiblich grüsst SF, 27. Jan 2017

~ An der Regengrenze

Hast du da schonmal gestanden? Dort, wo der rechte Fuss nass wird und der linke nicht? Man kann es sich vorstellen und doch meint man irgendwie, es nicht live zu erleben. So ist das auch mit Kriegen, oder wenn Nationen stürzen, kleine oder grosse. Just heute kam es mir so in den Sinn: "Oh oh, das könnte ein heftiger Bürgerkrieg werden in den USA ...". Aber wo nicht?
SF, 22. Jan 2017

~ Wer ist deine Familie?

Meine Familie ist meine Familie. Und danach kommt gleich die Welt. Als grosse Familie. Mit manchen Familienmitgliedern versteht man sich besser, mit anderen schlechter. Man kann sich seine Familie eben nicht aussuchen. Aber wir haben nur diese eine. Familie bleibt Familie.
SF, 21. Jan 2017

~

Unsere Grundgesetze sind mega, aber 

 

 

~ Schönreden macht es auch nicht besser

Hier mal zwei meiner ganz persönlichen Prognosen:
1.) Donald Trump wird aufgrund politischer Dramen keine 8 Jahre Präsident sein.
2.) Wir werden in den nächsten 10, wahrscheinlich sogar 3-5 Jahren Krieg haben, den man sich so eben doch nicht vorstellen konnte.
Genauso, wie es für die meisten unvorstellbar war, dass Trump überhaupt Präsident wird. Wenn wir unserem Vorstellungsvermögen endlich mal mehr zutrauen würden, dann bekämen wir bestimmt auch eine Idee von den unbeschreiblich schönen Möglichkeiten. Das geht aber nur, wenn man bereit ist, sich alles anzuschauen. Wie ein Arzt. Der kann ein Geschwür nur heilen, wenn er es erkennt und Gesundes von Ungesundem unterscheiden kann. Vielleicht haben wir einfach zu wenig gute Ärzte, die bereit sind, hinzugucken.
SF, 20. Jan 2017

 

~ Echtes Geld? Das gibt es gar nicht

Laut Duden bedeutet echt: "nicht nachgemacht, nicht imitiert; unverfälscht; nicht vorgetäuscht, nicht scheinbar".
Synonyme laut Duden sind: "natürlich, nicht künstlich, rein, richtig, ursprünglich, urwüchsig, wahr, authentisch;
(umgangssprachlich) kein Fake, glaubwürdig, sicher, verbürgt, verlässlich, wahr, zuverlässig;
(bildungssprachlich) authentisch, edel, rein, wahrhaftig"
Echtes Geld? Also bitte.
SF, 18. Jan 2017
PS: Gestern Anruf bekommen.

Mann, erbost: "Frau Fritz, Sie verachten Geld, das ist doch nicht gesund!"

Frau Fritz: (hält kurz inne (was selten ist))... "Hm, ich verachte Geld nicht. Ich verachte auch meine Autoreifen nicht, oder meine Badezimmerfliesen. Ich schätze diese Dinge, aber ich hege dazu keine besonderen Gefühle. Vielleicht leide ich ja an Gefühllosigkeit." 


 . A better world - an ending or a never ending story - was ist besser? .


~ KEIN Krieg, please. Das scheint in meinem Blog ja der Refrain zu werden ...

Es wäre anmaßend zu denken, wir könnten wirklich unsere Erde zerstören. Wir können viel kaputt machen, ja, und möglicherweise rotten wir uns auch selbst aus. Dummer Genozid, mag sein, dass unsere Spezies auf so tragische Weise stirbt. Aber das Leben selbst stirbt niemals.
SF, 16. Jan 2017

~ Ich bin auch Flexianer

Ich esse Fleisch und Fisch, ab und an, und probier Veggi. Es gibt da viel neues, das ist überraschend lekker. Nur Milch trinke ich nicht. Auch nicht arteigene. Schon immer. Wegen der Gesundheit. Und dem Verstand. Erwachsene Tiere in Freiheit trinken ja eher wenig Muttermilch, schon gar nicht von einer anderen Art. Nur wir wissens wieder mal besser und fremdnuckeln uns dumm und vielleicht sogar krank. Na ja, wir sind ja auch nicht frei.
SF, 14. Jan 2017

~ Hormonschwankungen?

Es gibt immer noch Männer, die öffentlich und wenig schüchtern an unserer (ich=Frau) Kompetenz zweifeln. In ihrer Hilflosigkeit werfen sie uns schonmal vor,  dass wir für bestimmte Positionen und Funktionen ungeeignet seien, und sei es aufgrund von Hormonschwankungen ...  Das ist unverschämt? Ach Unsinn. Ich finds lustig, weil doch der Testosteronspiegel von so manchem Mann der Grund sein könnte, der Männer selber disqualifiziert. Bei einigen bleibt ein Testosteronmangel sicher nicht ohne unschöne Folgen und andere haben möglicherweise ihren Überschuss nicht unter Kontrolle. Frauen haben so ein aggressives Hormon ja eher weniger. Wer ist da wohl womit wofür disqualifiziert? Ob man sich vielleicht lieber mal auf professionelle Forschungsreise und Selbstreflektion begeben sollte? Wohin uns das Patriarchat führt, sehen wir jedenfalls. Anstatt in menschliche, spirituelle und technische Hochebenen, jagt ihr uns Jahrhundert für Jahrhundert von Krieg zu Krieg und heute sogar an den Rand des Abgrunds. Also ihr hattet jetzt echt einige tausende Jahre Zeit, was anständiges auf die Beine zu stellen. So richtig hingekriegt habt ihr das mitnichten, alles Gute kommt nur sehr schleppend voran. Anders gesagt: Viel schlechter geht ja kaum. Ich möchte da gar nicht irgendjemandes Vorstellungsvermögen strapazieren, was wir für eine fortschrittliche und beschützte Welt mit einem Matriarchat hätten; ich persönlich kann mich gut mit Gleichberechtigung begnügen. Aber eins ist mal definitiv klar: Alleine kriegen Männer das nicht hin.
SF, 12. Jan 2017

~ Tor 1, Tor 2 oder Tor 3 - wo bekommt man das meiste Geld?

Machtmißbrauch und Betrug sind in den letzten Jahren fast so schnell gewachsen, wie das Internet selbst. Demokratie als willkommene Fassade, Klimawandel, Armut, Ausbeutung, Betrug, Verbrechen, Krieg. Die Größe und leider auch die Kraft dieses "Geschäftszweiges" mit den daraus resultierenden physischen und psychischen Schäden übersteigt das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen. In Deutschland reden wir allein bei Unternehmerbetrug über eine dreistellige Milliardenhöhe pro Jahr. In der Theorie kann es nur zwei Lösungen und einen Zonk geben.Tor 1: Kein Betrug mehr. Aber sagen Sie selbst - das fühlt sich schon beim Lesen lächerlich an, oder? Dann vielleicht Tor 2: Was gemeinsam erwirtschaftet wird, muss auch der Gemeinschaft gehören. Tor 3: Der Zonk. Andere Tore gibt es nicht. Wäre man aber so verwegen, gar Tor 1 und Tor 2 zu öffnen, dann gäbe es nicht nur keine Armut, wir hätten sogar eine unvorstellbar reiche sowie menschlich und technisch hoch entwickelte Gesellschaft. Aber wer will das? 

 

~ 2016/2017 - Ende oder Anfang von was?

Für viele Menschen in den Komfortzonen Europas war 2016 das erschreckendste Jahr seit langem. Verständlich, dass man nun froh ist, wenn es vorüber ist. Aber wahrscheinlich wird es rückblickend schon in wenigen Jahren noch zu den besseren gehört haben, nach denen man sich sehnt. Denn die Dramen dieser Welt werden wohl kaum weniger werden, wie auch? Überall haben wir penetrant an ihnen gearbeitet, nun brechen sie aus. Energizer dieser grausamen Entwicklung? Unkontrolliert wuchernde und allseits entschuldigte Macht- und Geldgier. Die erbarmungslosen Resultate sind überall sichtbar - und trotzdem gibt es immer noch viel zu wenige Menschen, die sich ernsthaft an dieses Kernproblem herantrauen. Was soll man uns also wünschen zum neuen Jahr, alles Gute? Lieber doch aus tiefstem Herzen: Bewußtsein und Erkenntnis, dringend und viel davon.
SF, 30. Dez 2016

~ Psychopathen als Führungskräfte

Wussten Sie, dass in Führungspositionen der Anteil an Psychopathen sechsmal höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt?  Viele Probleme in der Wirtschaft gehen auf Menschen mit psychischen Problemen zurück, insbesondere auf Narzissten und Psychopathen. Keine Menschenkiller oder Kidnapper, sondern hoch funktionale Leute mit eindrucksvollen Positionen und Titeln. "Attraktive, intelligente gebildete Psychopathen, die in einer wohlhabenden Familie groß geworden sind, rauben keine Bank aus, sie werden Bankenvorstand." (Robert D. Hare, kanadischer Kriminalpsychologe). Manfred Kets de Vries, Psychoanalytiker und Insead-Professor, beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, was mit Menschen passiert, wenn sie Macht in die Hände bekommen. "Oft nicht viel Gutes" ist sein Fazit. Meist sind es Männer, narzisstisch eskalierte weibliche CEOs sind eher selten.                                          gestern im TV gesehen und heute u.a. im Spiegel gelesen (Autor Heiner Thorberg)

Das erklärt nicht alles, aber einiges. Kann man sich drüber aufregen, kann man auch ignorieren, muss man aber nicht. Denn egal ob Mann oder Frau - solche kranken Menschen und alle, die auf schlechtestem Wege dorthin sind, gehören nicht in Führungspositionen, sondern in Behandlung. Ernsthaft. Wie konnte es soweit kommen? Bitte entlassen Sie solche Menschen. Wenn wir ihnen folgen, machen wir uns selbst zum Opfer. Das sind keine Führungspersönlichkeiten, sondern Irreführungspersöhnlichkeiten. Sie führen uns dorthin, was sie selber sind.

SF, 28. Dez 2016


Die wirtschaftliche Anarchie der kapitalistischen Wirtschaft von heute ist meiner Meinung nach die wahre Quelle sozialer Mißstände

albert einstein


~ Aber sachlich bitte

Immer wieder beobachte ich in Diskussionen, dass jemand sagt "Herr Muster, bitte sachlich bleiben!". So so... Ist es denn auch unserer Sachlichkeit zu verdanken, dass wir mit uns und unserer Umwelt so zerstörerisch umgehen? Der Mensch ist keine Sache wie ein Toaster, sondern eine Person mit Persönlichkeit. Die nur zu leicht gestört wird in ihrer Entwicklung und dann entarten kann. Aber bei allem, was der Mensch tat, tut und jemals tun wird, ist er getrieben von Emotionen, schöpferischen wie zerstörerischen. Er wird niemals sachlich sein können wie künstliche Intelligenz. Wir täten gut daran, uns endlich unserer kollektiven Angst vor Gefühlen zu stellen und von kleinauf zu lernen, unsere Gefühle zu erkennen, zu verstehen und zu leben. Das ist bestimmt keine schlechte Voraussetzung für die Aussicht auf eine gute Zukunft, in der sich durch Unterdrückung und Mißachtung von Gefühlen nicht immer wieder gewaltige Emotionen anstauen und kontrolliert zerstören oder unkontrolliert ausbrechen. Gefühle sind keine Privatangelegenheit, noch nie gewesen.
SF, 20. Dez 2016

~ Wohin mit meinem Erbe wenn ich sterbe? 

Du gibst es an jemanden weiter, an Verwandte, Freunde, den Staat, die Gemeinschaft oder gerne auch an Impact One, das kommt dann auch der Gemeinschaft zugute. Auf jeden Fall kannst du nichts mitnehmen. Und weißt du was? Sei froh darüber! Denn stell dir vor, es wär anders und wir könnten unser ganzes Hab und Gut mitnehmen. Das würde bedeuten, dass auch die Begleiterscheinungen mitkämen, und zwar alle: Geldbe- und -entsorgungsprobleme, Habgier, Neid, und der ganze Krieg, den das meiste Geld in Familien und überall auf der Welt irgendwie verursacht. All das auch im Jenseits? oh Gott

 SF, 11. Dez 2016

~ Im englischen gibt es keine Milliardäre

Im englischen gibt es das Wort Milliarde nicht. Dort ist unsere Milliarde deren Billion, unsere Billion ist deren Trillion usw. Deshalb heißen die auch nicht Milliardäre, sondern gleich Billionäre. Obwohl sie gar nicht mehr Geld haben. Bei uns hat die Billion immer noch 12 Nullen, beim BilliMilliardär aber nur 9 (also unsere Milliarde). Im Alltag ist das nicht so schlimm, denn auch als englisch sprechender Billionär kauft man in Deutschland nur selten etwas für 1 Billion €. Das wär mal ne Überraschung, wenn's ans Bezahlen geht, so drei Nullen teurer...
SF, 11. Dez 2016

~ Kino Kino

Warum fahren alle Menschen so sehr auf Heldenfilme ab, aber im wahren Leben weiß man nicht wirklich, wie sich das anfühlt? Vielleicht ja genau deshalb. Egal ob Fantasy oder mit echten Menschen - wenn man aus dem Kino kommt, fühlt man sich noch für einen Moment wie einer von ihnen, und ein Film, der nicht gut ausgeht, ist kaum zu ertragen. Im Kino fiebern sogar die schlimmsten Buben mit den Helden, und das sind immer nur die Guten. Guck mal Iron Man. Da wird sogar ein rüstungsindustrieller Multimilliardär der Retter der Nation. Und im echten Leben? Hüstel hüstel ... Die Technik könnten wir bestimmt bauen, aber wen steckt man da rein? Multimilliardäre bitte vortreten. 
SF, 10. Dez 2016

~ Betrug, stille Unterstützung und unterlassene Hilfeleistung

In Deutschland kann man immer noch ein interessantes Phänomen beobachten. Fast jeder Unternehmer betrügt in kleinem oder großem Stil, egal ob mit Steuerhinterziehung, Wirtschafts- oder Produktbetrug. Das ist an sich schon ein ziemlich trauriges Phänomen, aber nicht das, was ich meinte. Sondern: Fast niemand findet Betrug gut, aber wenn sich mal selten genug jemand dazu entscheidet, nicht mehr wegzugucken, sondern den Betrug anzuzeigen, dann wird diese mutige Person schon mal mit einem Shitstorm ohnegleichen belegt. Egal ob in der Familie oder von Kollegen, Politik oder sogar der Justiz. Manche werden sogar hart bestraft für ihre Wahrheitsliebe. Beschimpft wird man sowieso, dass man den Betrug nicht anzeigen dürfe, denn das ginge niemanden etwas an. Das ist ja interessant. Der Betrug geht also keinen etwas an, aber dass jemand das anzeigen will, das geht einen etwas an?? Das ist absurd! Selber weggucken und nichts zu unternehmen, das ist eine Sache, aber Menschen mit Rückrat mit Steinen bewerfen? Da ist doch die Hexenverbrennung nicht mehr weit. Es war schon im dritten Reich weder das erste noch das letzte Mal, dass solche Verbrechen überhaupt nur möglich waren, weil es millionen Mitläufer gab. Ohne diese stillschweigende Unterstüzung von millionen von Menschen sind solche Greueltaten nicht möglich. Aber wenn man sich sogar heute noch bei vergleichsweise kleinen Delikten wie z.B. Hartz IV Betrug oder Steuerhinterziehung nicht dagegen auflehnen darf - halleluja - wer will denn dann von irgendeinem Menschen noch den Mut verlangen, sich gegen großen Betrug oder schlimme Verbrechen aufzulehnen? Je schlimmer und gefährlicher es ist, desto größer ist doch die Hürde!

Nicht selten sind Mitläufer Menschen, die Sätze sagen wie "Die machen mit uns was sie wollen". Wer immer die auch sind. Aber es stimmt trotzdem nicht. Die machen nur mit einem, was man zuläßt. Einer schlägt und einer läßt sich schlagen. Aber die Politiker sind nicht schuld, nicht alleine jedenfalls, denn die Politik ist nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. Politiker kommen aus unserer Mitte! Wir sind Politik. Aber leider sind millionen Menschen infiziert mit dem chronischen Opfer-Virus "Weggucken" auf der einen Seite und das Wissen darum auf der Seite von Unternehmern und Entscheidern, die sich das zunutze machen. Und weil das so gut funktioniert und immer mehr Menschen immer habgieriger werden und gleichzeitig so viele andere, die grad wenig Möglichkeit zu Habgier haben, lethargisch oder ängstlich bleiben, führt diese Dynamik zu immer mehr und mehr Betrug. Und irgendwann führt es zum Verbrechen. Zwangsläufig.

Aber es gibt die Gunst der Stunde. Mit Frau Dr. Angela Merkel sind wir aktuell in Deutschland noch eines der wenigen Länder, die eine vertrauenswürdige und ungewöhnlich starke Führungspersönlichkeit haben. Wie lange noch? Who knows. Glaubwürdig möchte Frau Merkel unsere Probleme für die Menschen lösen. Aber das kann sogar eine Angela Merkel nicht. Das funktioniert doch schon in einer Zweier-beziehung nicht - Probleme für jemanden zu lösen. Ob Helfersyndrom oder nicht, aber in einer 80 Mio.-Beziehung geht das noch viel weniger. Selbst Merkel kann die Probleme nur mit uns lösen. Die Frage ist also: Wer ist mit dabei? Denn was aktuell eine gesunde kollektive Haltung angeht - da sieht unsere Gesellschaft nicht besonders gut aus. Und daran ist jeder einzelne auf seine Art selbst beteiligt. Deshalb plädiere ich dafür, dass sich jeder vielleicht mal kurz in den Arsch tritt, den Kopf unter kaltes Wasser hält, dann die Augen öffnet und sich ernsthaft fragt, in was für einer Gesellschaft er leben will und wie er diese Gesellschaft prägen möchte. Jeder, ob Bettler, Multimillionär und jeder einzelne dazwischen. Es ist Zeit, verdammt nochmal eine klare Haltung einzunehmen. Übernimm Verantwortung. Keine passive, sondern eine aktive. Hab Mut.

 SF, 03. Dez 2016

PS: Und wenn sogar Menschen, deren Job es ist, "Unwegsamkeiten" aufzudecken, wie z.B. Polizisten oder Amtstierärzte - wenn diese Menschen von anderen dazu genötigt werden, keinen guten Job zu machen und Betrug geschehen zu lassen, dann gehören die anderen empfindlich betraft.

 

~ Was haben Krieg und Kleiderschränke gemeinsam?

Beide sind in ihrem Auswuchs ziemlich unnützt und bei beiden wird immer mal wieder neu sortiert. Nach jedem Krieg wird aufgeräumt und die Menschen glauben, das Schlimmste überwunden zu haben und es nun besser zu wissen und zu machen. Aber das stimmt nicht. Bereits mit dem ersten Tag nach jedem Krieg beginnt man damit, auf den nächsten Krieg hinzuarbeiten. Das merkt natürlich niemand und würde auch keiner wahrhaben wollen, denn alle sind so ungaublich erleichtert und dankbar, dass die scheinbar schlimmste Zeit vorbei ist. Und dann ist man ja auch noch intensiv mit aufräumen und aufbauen beschäftigt. Stück für Stück geht es voran und so merkt kaum jemand, dass die immergleichen Fundamente und Fassaden, die zu Krieg führen, ebenfalls wieder aufgebaut werden. Sie bekommen nur andere Gesichter und immer neue Namen. 
Ich frage mich, ob uns das in die Wiege gelegt wurde, ob dieser gierige Drang genetisch bedingt ist, oder ob wir uns wirklich anders entscheiden können. Ich habe mich entschieden: Ja, das können wir. Wir haben die freie Wahl. Wir haben sie nur noch nicht genutzt, wieder und wieder, viele tausend Jahre nicht. Überleben, aufbauen, gierig werden, Krieg, Zerstörung, überleben, aufbauen, gierig werden, ... Das könnte ewig so weitergehen. Gott weiß das, wir brauchen Hilfe. Deshalb hat sie uns kürzlich erst die Industrialisierung geschenkt, und einen Zeithauch später das Internet. Was wir alle suchen, aber innerlich kaum mehr spüren, obwohl es da ist, können wir nun äusserlich herstellen: Vernetzung. Wohlwissend, dass die ganze Technik, die heute damit einhergeht, uns auch zerstören kann. Ja, das Risiko ist enorm, aber die Chance auch. Aber Leid ist etwas, was der Mensch nur durch eine bewußte Wahl für immer in Luft auflösen kann, jedoch durch keinen Krieg der Welt je beenden wird. Ausser dem letzten.

SF, 01. Dez 2016

~ What will happen?
1965 - 1980 Generation X

1981 - 1999 Generation Y

2000 - 2019 Generation Z

2020 -  . . .   Generation A wie Alpha oder Anfang?

SF, 24. Nov 2016

~ Wie wird man AfD-Wähler , oder Trump-Anhänger, oder Erdogan-Befürworter?

Man nehme Angst, Einsamkeit, Unsicherheit, Wut und Verzweifelung. Das sind Emotionen, die nicht nur AfD-Wähler kennen - ganz viele Menschen haben solche Frustrationen. Starke Gefühle, die ursächlich sind und aus deren Ursache sich drei unterschiedliche Symptome entwickeln. Der eine wird/bleibt lethargisch bis hin zur Schockstarre, der andere kommt aus seiner Scheuklappenmentalität heraus und fängt an, für echte Werte einzustehen, und den dritten treibt die Verzweifelung dazu, z.B. in der AfD sein Heil zu suchen. Um Krieg zu finden. Und der ist so nah wie schon lange nicht mehr. Aber das wollen viele Menschen auch. Ja, tatsächlich! Viele Menschen fühlen sich so leer und allein gelassen, dass es sie mit einer krankhaften Sehnsucht zum größten Schmerz zieht. Tatsächlich verzeichnen wir eine weltweite Entwicklung hin zu einer immer größer werdenden sado-maso-Gesellschaft. Etwas, wovon bis zu 50 Shades of Grey die wenigsten eine genaue Vorstellung hatten. Aber im realen Leben gibt es leider kein Safe-Word. Gier und innere Leere sind nach wie vor Triebfaktoren, aber letztlich resultiert auch Gier nur aus großer menschlicher Unsicherheit. So zieht uns die Sucht nach Geld und Macht grade alle nah an einen tiefen Abgrund. Das ist so offensichtlich, weshalb man jeden Tag meinen möchte, dass sich nun ein kollektives Bewußtsein zur Umkehr entwickeln sollte. Aber nein, die negative Dynamik wird sogar stärker und anstatt mutig umzudenken und explizit Geld massiv für humanitäre, schöpferische Werte einzusetzen, glauben viele, dass ihnen grade jetzt das Geld doch Sicherheit bietet, in diesen schweren Zeiten. Aber mitnichten, das Gegenteil ist der Fall, der selbstzerstörerische Prozess wird verstärkt. Angst kennt eben keine Grenzen. Anyway - was verbindet letztlich alle Menschen? Die tiefe Sehnsucht nach Frieden und Harmonie. Egal wie verschüttet dieser Wunsch im Einzelnen sein mag. Trotzdem kann sich dieser magischen Sehnsucht niemand entziehen. Wenn man darum weiß, dann mag man ein anderes Verständnis von Gemeinsamkeit bekommen.

Aber was tun, um den Abgrund zu verschließen? Die Schockierten aufrütteln, für die gute Sache kämpfen und mehr Menschen dafür gewinnen, oder AfD-ler zum Umdenken überreden oder sie ertränken? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht liegt die Aussicht auf Gewinn gar nicht im Kampf, nicht im Aussen, sondern im inneren Frieden eines jeden Einzelnen, und der Schlüssel ist die Bereitschaft dazu.

SF, 22. Nov 2016

~ Sport und Politik
Was haben Sport und Politik gemeinsam? Nicht viel. Warum eigentlich nicht? Wenn jemand einen Sportkurs anbietet und Menschen das Angebot annehmen, dann findet der Kurs doch auch wie angeboten statt. Nur in der Politik nicht, da ist es eher wie früher bei der Telekom: Leider verwählt.

SF, 15. Nov 2016

~ Unternehmer und Grenzen
Mit Unternehmern scheint es mir wie mit kleinen Kindern zu sein. Wenn man ihnen keine Grenzen setzt, dann treiben sie es zu weit. Der Mensch braucht Grenzen, er muss sich daran reiben und erforschen, er muss Grenzen überschreiten, um zu wachsen. Aber gesunde Grenzen müssen es sein, Grenzen, die zu bewältigen sind, und nicht allein gelassen, und sicher nicht antiautoritär. Wenn kleine Menschen keine Grenzen gesetzt bekommen, dann machen sie was sie wollen. Das kann gefährlich werden, und zerstörerisch. Bei großen Menschen ist das offensichtlich genauso. Nur viel schlimmer.

SF, 12. Nov 2016

08.11.2016 - 811 - eighteleven - und das neue After Eight

Die meisten konnten sich den Brexit nicht vorstellen und für noch viel mehr Menschen war es unvorstellbar, dass Trump Präsident wird. Aber es ist geschehen. Deshalb: Bitte bitte aufwachen, sonst wird vielleicht das Schlimmste auf uns zukommen, was wir jemals erlebt haben. Ob wir es am Tagesende auch überleben? Es ist 5 vor 12 und ab heute wird niemand mehr sagen können, dass er nichts dafür konnte. Denn Weggucken und falsche Zurückhaltung ist ein Grund, warum es dazu gekommen ist. Der andere Grund, der Hauptgrund - das ist die Gier nach Macht, die Sucht nach Geld hat uns dorthin gebracht. DAS sind die Mutationen, die daraus resultieren. Bestürzt frage ich mich mehr denn je: Schaffen wir das?

SF, 09. Nov 2016

 

 

 

~ Glaubst du? 
Ich selber bin gläubig. Ich glaube zutiefst an diese Heilige UrKraft, an die Schöpfung, an Gott, an sie, an ihn, und so. Ausserdem bin ich das, was Gott, Allah oder Eywa auch ist: Nicht religiös.

SF, 07. Nov 2016

~ Vor Gericht und auf hoher See 
... sei man in Gottes Hand. 

Ich sag, auf hoher See fängt man an, an Gott zu glauben und vor Gericht fängt man an, seinen Glauben an Gott zu verlieren.

SF, 02. Nov 2016

 

~ TTIP, Ceta & Co. - vom Grundgedanken her eine gute Sache
Nun sind wir verlobt, Kanada und Europa. Hier gehts zu wie bei Married at First Sight. CETA soll der gemeinsame Name sein, der Ehevertrag wird grad verhandelt. Die nächste Ehe ist auch schon geplant, TTIP. Da die Meinung der Bevölkerung nicht zählt, muss man allerdings von Zwangsehen sprechen. Dabei sind Politiker unsere Angestellten und Unternehmer sind nicht die sogenannte Elite. Glauben Politiker, die Bevölkerung sei zu dumm, um die einzelnen Bestandteile eines Ehevertrages zu verstehen? Gibt es gar Geheimnisse? Vielleicht ist es auch beides. Hunderttausende von Unterschriften ignoriert, Signale von Menschen, die deutlich mehr lesen als Yellowpressartikel. Und das Signal war doch nur: "Hej, wir lieben gute und starke Bündnisse, aber wir wollen so schnell nicht heiraten, wir brauchen noch ein bisschen Zeit." Aber keine Zeit, für so eine große Ehe. Vertrauen verspielt, wieder einmal. Wieviele Unterschriftenlisten gab es eigentlich für TTIP & Ceta? So macht man Gemeinschaft kaputt, auch Europa. Etwas unangenehm ist mir noch, dass Donald mal meiner Meinung ist. Trump ist ja ebenfalls ein TTIP-Gegner, immerhin das - wenn auch aus anderen Gründen. Toi toi toi!

 SF, 01. Nov 2016

 

 

 

~ Wir leben im Märchen (nicht zu verwechseln mit dem Paradies)
Wenn ich gewußt hätte, dass vielleicht demnächst in den USA eine Comicfigur Präsident wird - hej, dann hätte ich doch vorher Lara Croft, Alice oder die Eiskönigin gefragt! 

Hat eigentlich irgendjemand eine Ahnung davon, was demnächst auf der Welt passiert, wenn Trump Präsident wird? Der ohnehin schwachen Freundschaft zu Rußland wird das sicher keinen Auftrieb geben. Da ist der Krieg in Syrien doch nur ein bitterer Vorbote. Und wenn zeitgleich die Bundesrepublik Deutschland Munition und Waffen in Milliardenhöhe an die Türkei ausliefert, wo Erdogan grade 174 Gefängnisse für 100.000 Menschen aus dem Boden stampft, und es von der Bundesregierung dazu heißt, dass der Waffenverkauf bereits vor dem Märchenputsch vertraglich geregelt war - dann hoffe ich inständig, dass es wirklich gute Gründe dafür gibt, an diesem Kriegsdeal festzuhalten. Denn normalerweise sage ich: Wenn jemand einen Typen heiratet und der Typ nach der Ehe sein wahres Gesicht zeigt und prügelt was das Zeug hält - dann gibt es 0 Gründe sich an den Ehevertrag irgendwie noch gebunden zu sehen. Und deshalb baue ich stark auf die Intelligenz von Frau Merkel und ihrer Crew, dass sie wirklich wissen, was sie da tun. Denn Menschen sind nicht unkaputtbar.

SF, 28. Okt. 2016

 

~ Demokratie und Kapitalismus - vielleicht passt das gar nicht zusammen
Was wächst auf Bäumen und ist trotzdem nicht natürlich?

Geld. Aber wenn es eine natürliche Ressource wäre wie Wasser und immer mehr Geld würde genauso in den Händen von wenigen Reichen versickern, dann müssten immer mehr Menschen deshalb verdursten. Aber immerhin - wenn Geld eine natürliche Ressource wäre, die so begehrt und gleichzeit so oft so knapp bemessen ist, dann würde der Wert wenigstens nicht fallen, sondern steigen. Tut er aber nicht. Ergo: Reichtum verursacht Inflation. Und je rücksichtsloser und maßloser der Reichtum, desto inflationärer. Zudem kann man auch in übertragenem Sinne humanitären Werteverfall durchaus in Zusammenhang bringen mit dem monetären Werteverlust aller Währungen weltweit. 

Last, but sicher not least: Das ungeschriebene Gesetz, Kapitalismus nicht hinterfragen zu dürfen, ist ungefähr genauso verzweifelt und angstbesetzt, wie bis ins späte 17. Jhd. bei vielen Menschen die große Angst davor, die Erde sei nicht der Mittelpunkt des Universums. Vielleicht ist ja auch Kapitalismus gar nicht wirklich der Mittelpunkt der Demokratie. Sondern nur ein schwarzes Loch.

SF, 25. Okt. 2016

~ Inklusion - Ziel erreicht?
Als ich das Wort Inklusion vor ein paar Jahren das erste Mal gehört habe, war ich beeindruckt und positiv überrascht von soviel gesellschaftlichem Ehrgeiz. Ich hätte aber definitv nicht gedacht, dass Inklusion so schnell Realität wird, geschweige denn, dass die USA darin einmal unschlagbarer Vorreiter sein werden. Bis zu diesen Präsidentschaftswahlen ...

SF, 23. Okt. 2016

 

~ Warum ist es gut, dass es Menschen wie Trump & Co gibt, also Flüchtlinge, nämlich Intelligenzflüchtlinge?

Weil diese Menschen es einem leicht machen, völlig befreit sagen zu können was man will. Zurückhaltung ist heutzutage fehl am Platz. Am besten sagt man das, was man wirklich denkt und fühlt. Leicht ist es nicht, zumindest am Anfang. Den meisten Menschen fehlt auch schonmal der Mut. Aber probieren Sie es einfach mal aus, für viele ist das sehr befreiend, wenn sie erstmal auf den Geschmack gekommen sind. Und vielleicht sind da solche durchgeknallten Typen wie Trump genau der richtige Anstoß, um es doch mal zu probieren. Übrigens - gibt es tatsächlich Menschen, die es überrascht, dass Trump sich primitiv über Frauen äussert? Wow, das wundert mich echt. Und jetzt meinen doch Weltpresse, Christenvertreter und sonstwer, dass so jemand nicht Präsident werden dürfe. Ach, tatsächlich? Hut ab für diese Erkenntnis... Aber als ob vorher nie jemand Präsident oder Anwärter war, der genauso primitiv gedacht und sich nur nicht so in der Öffentlichkeit produziert hat. Ich bin jedenfalls sehr sicher, dass Trump mit Abstand nicht der einzige Primitivpräsident(schaftskandidat) ist. Laut Trump selbst ist einer von denen sogar mit seiner Konkurrentin verheiratet. Ich erinnere mich auch noch lebhaft an das grosse Versprechen Clintons, dass er keinen Sex mit der Praktikantin gehabt hätte. Per Gesetz stimmte das wohl, oder wurde stimmig gemacht, denn gesetzlich gesehen war Oralverkehr dann mal kein Sex in den USA. Um zu verdeutlichen, in welch verklemmter und gleichermaßen verlogenerer Welt wir leben - und die USA gehört ja nun mal leider auch zu unserer Welt: Oralverkehr einer Frau bei einem Mann ist also kein Sex! Aha, aber was denn dann? Muskeltraining oder Mundhygiene? Leute, mal ehrlich! Damals wie heute - das sind doch die schlechtesten Realitysoaps ever. Dass das überhaupt noch Pressemeldungen wert ist.... Tatsächlich sind das doch nur traurige, aber eindeutige Beispiele, dass die Höhe des Kontostandes nicht für 5 Pfennig etwas mit Intelligenz zu tun hat. Für den Besitz von (viel) Geld muss/sollte man qualifiziert sein. Vielleicht erkennen die Menschen das ja eines Tages, und dass in die Hände von Trumps, Erdogans & Konsorten nicht mehr als ein zugeteiltes Taschengeld gehört. Und VW-Vorstand, Boschler, Gleichgesinnte & Co. können sich bei der Disqualifizierung gleich mit einreihen.

Doch für die USA und die Welt wär es jetzt am besten, wenn dort mal keiner wählen gehen würde. Auf jeden Fall irgend etwas, damit man mit der Kandidatenauswahl nochmal von vorne anfangen müsste. Aber das wird wohl nicht passieren, seufz, und das Drama wird seinen Lauf nehmen...

SF, 09. Okt. 2016

PS: Wenn ich wieder tot bin, irgendwann mal, dann möchte ich auf meiner eigenen Beerdigung bitte so ein T-Shirt tragen auf dem steht

"Ich bin ein Star, holt mich hier raus." 

  

~ Was ist schlimmer: Trump wird Präsident, oder Trump wird nicht Präsident?

Da der Mann die emotionale Intelligenz eines Einzellers besitzt, möchte man spontan meinen, dass es natürlich besser ist, wenn Trump nicht Präsident wird. Und alle Menschen, die ich frage, sehen da auch gar keine Gefahr, zumindest hier in Deutschland, da sie es schlichtweg für unmöglich halten, dass er wirklich gewinnt. Das wär ja schön. Aber ist diese Einschätzung auch realistisch? No. Der Mann ist ja nicht so weit gekommen, weil die Amerikaner Langeweile haben ... Zurück zur Eingangsfrage. Meine Empfehlung: Wenn Trump Präsident wird, sollten Sie schnellstmöglich das machen, was Sie schon immer mal machen wollten. Was auch immer es ist - tun Sie es jetzt!

Und wenn er nicht Präsident wird? Auch das ist gar nicht gut. Denn der Mann ist ja nicht nur sehr reich, sondern vor allen Dingen ist er sehr durchgeknallt. Glauben Sie, dass Trump zum Tagesgeschäft übergeht, wenn er die Wahl (trotz Wahlbetrugs) verlieren sollte? Er ist auf den absoluten Macht-Geschmack gekommen! Also wird er sich verhalten wie ein verletztes Tier und voller Geltungssucht und -wucht seinen eigenen Krieg führen, weiterhin mit viel Energie und Geld, aber härter denn je. Mal ganz abgesehen von den vielen anderen bekannten und unbekannten Trumps und Möchte-Gern-Trumps, die sonstwo in der Welt auch alle noch unbetreut und frei herumlaufen...

Wie auch immer - bald sind Wahlen. Wenn es also etwas gibt, was Sie schon immer mal machen wollten - tun Sie es am besten jetzt. Das Leben ist zu kurz, um auf schlechte Gelegenheiten zu warten.               

SF, 29. Sep. 2016 

~ Kinder und Raubtiere

Menschen sind wie Kinder, die viel zu früh auf sich alleine gestellt waren - beim Geld sind sie wie Raubtiere, die sich auf ihre Beute stürzen. Da bleiben die schwächeren des Rudels schonmal auf der Strecke. Und wenn sich verschiedene Rudel ins Gehege kommen, kann der Kampf erbarmungslos werden. Der Unterschied zwischen Mensch und Raubtier? Raubtiere kämpfen um ihre Existenz, Menschen aus reiner Gier. Das gefährdet ihre Existenz. 

        SF, 14. Sep. 2016

~ Was heißt oder wer ist reich?

Kann man Reichtum wirklich in Zahlen messen? Ich liebe Mathematik und Physik und Zahlen und Excel. Dennoch sage ich: Nein. Nicht wirklich. Aber wenn ein Mensch nicht reich ist, was ist er dann?
Mir fällt zu reich reichen  ein, es reicht, es reicht einem. Und ob es einem reicht, ist doch eine persönliche Empfindung. Wahrscheinlich wird man auf der ganzen Welt kaum jemanden finden, der Hunger, Durst oder Schmerzen leidet und dennoch sagt, dass er kein anderes Leben will und dass ihm genau das wenige reicht was er hat. Dass das nicht reicht, ist den meisten also plausibel. Aber wie ist das mit 5.000,- oder 20tausend € im Monat oder 1 Mio im Jahr, oder 10 Millionen, 100 Mio oder sogar mehreren Milliarden? Es gibt sie ja, so reiche Menschen, ich kenne ein paar Exemplare persönlich. Sind denn all diese Menschen wirklich reich? Ich sag Nein, nur die wenigsten. Wenn es ihnen nicht reicht?! Und das ist immerhin ihre ganz persönliche Empfindung, dass ihnen das nicht reicht. Es gibt überhaupt nur sehr sehr wenig Menschen mit viel Geld, denen das reicht. Und was so manche Reiche noch verbindet, ist ihre Sparsamkeit. Nicht, dass arme Menschen nicht sparsam wären, ha ha.... Aber ob nun reichgearbeitet oder reichgespart oder beides, egal. Meine Frage zur Sparsamkeit, die bis heute unbeantwortet ist: Was hast du davon?        

SF, 11. Sep. 2016  

~ kAfD
Anläßlich des desaströsen Wahlergebnisses in MV hisse ich gedanklich die Flagge auf Halbmast. Echt Leute, das ist doch nicht euer Ernst! Keine Flüchtlinge aufzunehmen, Rassentrennung und andere Mutationen war nie eine wirkliche Alternative, denn das wird nie eine überlebensfähige sein. Im Gegenteil - die AfD, das ist nur was für Sadisten und Masochisten mit Zerstörungswut. Aber auch Verzweifeln, wegschauen und geschehen lassen hat noch am wenigsten ein Drama aufgehalten. So war im Dritten Reich sicher nicht Hitler das schlimmste, was den Menschen passieren konnte, sondern tatsächlich die unglaublich (!) vielen Menschen, die es geschehen lassen und mitgemacht haben. Das war das wahre und größte Drama. Vielleicht trauen wir uns ja diesmal, uns kollektiv anders zu entscheiden? Ich bin gespannt. keine Alternative für Deutschland! Ich hoffe, dass genug Menschen die Stärke und Größe von und für Gemeinsamkeit entdecken und dafür genug Mut und Energie aufbringen. Zusammenhalt zeigt sich in schweren Zeiten, nicht in guten. 

Susanne Fritz, 6. Sept. 2016

Nachtrag 26. Sept. .2016

Das hab ich grad im Netz gefunden: https://www.grundeinkommen.de/22/09/2016/eine-partei-nur-fuer-grundeinkommen.html#comment-57849

Es soll eine neue Partei gegründet werden, die BGE, die "nur" zum Inhalt hat, für das bedingungslose Grundeinkommen einzutreten. Hoffentlicht klappt das, dann weiß ich schonmal, wen ich nächstes Jahr wählen soll. Hammer Idee auf jeden Fall. Das ist Impact Power nach meinem Geschmack und entspricht meiner Vorstellung von extrem zielgerichteten und starken Ideen. 

  


 . Mit meiner Arbeit zeige ich der Welt und mir, wer ich bin und woran ich glaube .


 

~ Bin ich David oder Goliath?

David gegen Goliath, das ist der alte Kampf, und den braucht es auch. Irgendwie wie weiße Blutkörperchen, die bei Krankheit für Gesundheit kämpfen - egal wie schlimm die Krankheit ist, es gibt immer weiße Blutkörperchen, die einfach nicht anders können, als den Kampf aufzunehmen. Hut ab. 

Aber was unterscheidet den Menschen von weißen Blutkörperchen? Die Verwandlung. Wenn David mal gewonnen hat, wird er danach nur allzu oft selber zum Goliath. Dieser Goliath scheint also irgendwie in uns allen zu stecken. Was sagt uns das?

SF, 26. Aug. 2016

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ist das noch denglish?

passiert

21. aug. anno 2016

05. dez. anno 2017

 

 

~ Gentechnik

Abgesehen davon, dass man Gentechnik sowieso nicht aufhalten kann, warum muss diese Technik etwas schlechtes sein? Die Diskussion darüber kommt mir vor wie das Thema Obduktion im Mittelalter, das war ja auch sehr lange verteufelt und verboten. Gut - man kann sagen, wir wissen heute, dass man keine bösen Geister weckt und nicht in die Hölle kommt, wenn man einen Körper öffnet. Damals wußte man es nicht. Aber mit der Gentechnik und den bösen Geistern kann das ja schon ganz anders aussehen, oder? Die Geister, die ich rief, .... das stimmt.
Doch was ist mit der guten Seite? Die Gentechnik kann so ein Segen sein. Sollten wir uns dieser Möglichkeiten wirklich berauben. Siehe z.B. Crispr cas! Möchte man wirklich darauf verzichten und damit auch auf die Möglichkeit, hundertausenden Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, z.B. ohne Hunger??

Es ist wie es ist: Nicht die großen Erfindungen bergen das größte Risiko, es ist nicht die Technik, die gefährlich ist. Es bleibt der Mensch. An dem sollten wir arbeiten, an uns sollten wir arbeiten. Das muss doch möglich sein. Denn wenn wir das nicht hinbekommen, dann ist es letztendlich (im wahrsten Sinne des Wortes!) egal, ob oder was wir verbieten oder erlauben. Verbote sind dann nur wie ein Pflaster, deren Wunde darunter nicht heilt, sondern wuchert.

 

~ freie Marktwirtschaft?

Der Markt folgt dem Gesetzt von Angebot und Nachfrage. Eine wirklich schöne Idee, aber unrealistisch. Nicht die Idee, nur leider immer öfter die Praxis. Es sei denn:

1. Man ist der Meinung, dass verbotene Preisabsprachen für eine freie Marktwirtschaft unschädlich sind. Kennst du das Pflanzenschutzmittelkartell, das Wurstkartell, das Süßwarenkartell, das Kartoffelkartell, das Kaffeekartell, das Sanitärartikelkartell, das Pflastersteinekartell, das Aufzugs- und Fahrtreppenkartell, das Lebensmittel- und Fleischindustriekartell und das ichweißnichtwasnoch-Kartell? 

2. Man ist der Meinung, dass untergejubelte Mogelpackungen einer freien Marktwirtschaft ebenfalls nicht schaden. Die berühmtesten Etikettenschwindel Markenparfum oder Turnschuhe in der Türkei kaufen, das kennt man. Aber Wein der draufsteht und nicht drin ist, X für U oder Esel für Schwein? Und glaubst du, dass der Abgasbetrug, der einzige Betrug von Bosch und VW ist? Hast du mal daran gedacht, dass Konzernführungen sogar damit rechnen, dass der ein oder andere Betrug mal auffliegen könnte? Glaubst du, dass die Konzernverantwortlichen das nicht einkalkulieren und für solche Fälle nicht bereits im Betrugsplanungsstadium Abwehrmaßnahmen vereinbaren, insbesondere Abwehr der Verantwortung? Glaubst du immer noch, dass VW der einzige Konzern ist, der milliardenschwer betrügt?

Letzte Frage: Weißt du, wer das alles bezahlt und möglich macht? Multiple choice - eine Antwort von einer ist möglich.

 

 

~ Money for nothing

Die Existenz von Zinsen ist ein deutlicher Indikator für den primitiven Entwicklungstand unserer Spezies. Und Zinseszins erst ... Ich rege an, langsam mal zu erwägen, uns geistig aufzurichten und den Verstand unserer körperliche Haltung anzupassen - denn mit Geld sollte man kein Geld verdienen können. Geld sollte nichts weiter als ein Tauschmittel sein und kein Kraftfutter für Profitgier. Früher tauschte man Holz gegen Kartoffeln. Und wenn man sein Holz nicht sofort getauscht, sondern erstmal ins Lager gebracht hat, dann hat es sich da sicher nicht vermehrt. Und das war auch gut so. Auch wär man oder hätte man nicht auf die Idee kommen sollen, irgendeine Firma in imaginären Holzbeständen zu bewerten, also in Holzmengen, die es tatsächlich gar nicht gibt (Stichwort AGs, Finanzblasen & Co.). Und wenn man weltweit mal einen Kassensturz machen würde, wär sicher unglaublich viel weniger Geld da, als wo es 1. hingehören und als 2. theoretisch vorhanden sein sollte. Oder umgekehrt? Sicher gäbe es aber eine große Differenz zwischen Ist und Soll. Wer ist denn da auf dem Holzweg?

 

 

~ Sozialstaat

Ist es nicht erschreckend, dass schon Einstein (1879-1955) der Meinung war "Die wirtschaftliche Anarchie der kapitalistischen Wirtschaft von heute ist meiner Meinung nach die wahre Quelle der sozialen Mißstände.?

Tatsächlich sind wir doch ein Finanzstaat und eine Profitgesellschaft. Denn wenn wir wirklich ein Sozialstaat wären, gäbe es keine Sozialhilfe. Was heißt überhaupt sozial schwach? Menschen, die wenig oder kein Geld haben, sind vielleicht wirtschaftlich oder finanziell schwach; aber sozial schwach sind doch wohl eher die, die wirtschaftlich mehr als nötig haben, die's aber irgendwie nötig haben. 

 

Sozial, Definition laut Duden "...die menschlichen Beziehungen in der Gemeinschaft regelnd und fördernd und den [wirtschaftlich] Schwächeren schützend ..." 

Klingt nicht schlecht. Aber wovor sind wirtschaftlich Schwächere in unserer Gesellschaft geschützt? Davor zu verhungern, zu verdursten und zu erfrieren. Mehr ist es doch nicht. Wie unterirdisch aber ist das, wenn Menschen meinen, dass das reichen muss! Woher sollen Kinder, deren Eltern vielleicht längere Zeit Sozialhilfe oder Hartz IV bekommen, woher sollen diese Kinder denn die Motivation und das Geld nehmen, 12-13 Jahre zur Schule zu gehen, vielleicht noch zu Studieren, um danach immer noch keine gleichwertigen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Denn ich kann leider sagen, dass ich kein einziges Kind aus wohlhabendem Hause kenne, das auch nur 10 Bewerbungen geschrieben hätte. Stark einseitiger Vitamin B Mangel... 


Sozial, Definition laut Wikipedia "... In der Umgangssprache bedeutet „sozial“ den Bezug einer Person auf eine oder mehrere andere Personen; dies schließt die Fähigkeit (zumeist) einer Person, sich für andere zu interessieren und sich einzufühlen mit ein. Aber es bedeutet auch, anderen zu helfen und eigene Interessen zurückzustellen. ... Unsozial in diesem Sinne handelt, wer das alles als unwichtig empfindet. Asozial (oft mit absprechendem Beiklang) ist, wer mit der gesellschaftlichen Umgebung (fast) unverbunden ist und nur an deren Rand lebt, wer sich also nicht in sie „einfügen“ kann. ..."

Aha ... so leben die einen am Rande des Abgrunds, und die anderen am Rande der Gesellschaft.

 

 

Willst du Krieg?

Viele Menschen in unserem schönen und reichen Land sind nicht zufrieden, geschweige denn glücklich. Trotzdem fühlen sich die meisten von uns noch ziemlich sicher. Wer will schon wissen, auf welche Gefahren wir mit 7-Meilen-Stiefeln zusteuern?! Wir haben zwar eine innere Stimme, derweil wir aber noch damit hadern, wieviel Kraft und welche Lautstärke wir dieser Stimme geben sollen, fühlt sich unser Nachbar schon deutlich unsicherer. Und wählt bereits rechts. Die letzten Landtagswahlen sind uns leidlich in Erinnerung. Die AfD ist emporgeschossen wie Phoenix aus der Asche (war Phoenix eigentlich rechts? Und wenn ich rechts wähle, bin ich dann vom rechten Weg abgekommen? Fragen über Fragen...).

    Wer mögen diese Menschen sein, die auf einmal rechts wählen? Es liegt die Vermutung nahe, dass es viele von denen sind, denen immer gesagt wurde: "Geh wählen, denn jeder der nicht wählt, schenkt den Rechten eine Stimme."  Ich halte das ja für totalen Unsinn. Denn es wird immer Menschen geben, und zwar aus allen Richtungen und aus allen Parteien, die mal öfter und mal seltener nicht wissen, wen oder ob sie wählen sollen. Und nun haben eben ganz viele Unsichere die AfD gewählt. Wär vielleicht besser gewesen, wenn sie nicht gewählt hätten ...

    Was uns aufrütteln sollte ist die Tatsache, dass es immer mehr Menschen gibt, die offensichtlich keine andere Lösung sehen, als sich rechten Veheißungen anzuschließen. Immer mehr Menschen, die einen emotionalen, sozialen oder materiellen Mangel empfinden, der so stark ist, dass ihnen offensichtlich die Tragweite ihrer Wahlentscheidung nicht bewußt ist. Es scheint mir wie ein kollektiver Hilfeschrei. Was zwar seltsam anmutet, wenn man sich die Wählerschaft der AfD anschaut, welche quasi eine Reichenpartei ist. Erschreckenderweise kommt ja ein Großteil der Sympathisanten aus dem reichsten Fünftel unserer Bevölkerung, nur weniger als 10% haben überhaupt ernsthafte wirtschaftliche Sorgen und der große Rest sind Besserverdiener (siehe u.a. Welt am Sonntag 30.4.2016 zur IW Studie Köln).

    So wird es auch nicht wirklich kriegsentscheidend sein, ob die NPD verboten wird oder nicht (hier kommt ein Großteil der Anhänger aus dem einkom-mensärmsten Fünftel der Bevölkerung, s. gleiche Studie w.v.). Es mag zwar nötig sein, aber aufhalten wird man damit den rechten Zustrom auch nicht, denn das ist nur Symptombekämpfung, die Ursachen bleiben. Die Prohibition hat ja auch nicht weniger Trinker produziert.

Der Rechtszulauf ist ein hausgemachtes Problem auf jeden Fall, erwachsen aus menschlicher Unreife gepaart mit falscher Zurückhaltung. Unserer Politik entgleitet unser selbstgeschmiedetes Heuchelschwert und trifft uns am Ende wieder mal selbst. Denn wir haben leider immer noch eine (Mittelalter-)Politik, die das Kapital weit über Menschlichkeit stellt, die die Bevölkerung mit trügerischem und auch zweifelhaftem Wohlstand ausstattet und ihr gleichzeitig das Recht auf reale Mitgestaltung entzieht, eine Politik, die weder willens noch fähig noch mutig genug ist, z.B. die USA oder Kanada zwar anklopfen zu lassen, ihnen aber dennoch konsequent den Zutritt zu verwehren (TTIP & Ceta). Weil wir Amerika brauchen. Irgendwie sind wir ja doch nur ein Bundesstaat der Amis... Auch mit Frau Merkel, deren Souveränität ich bewundere. Aber kann man ihr trauen? 

Ja, vielerorts fehlt es an Mut. Aber nicht bei der AfD. Denn eines muss man ihnen lassen: Wer sich der AfD anschließt, ist vielleicht nicht der klügste, aber mutig allemal. 
    Warum finden wir in den anderen Parteien so wenig politisch Mutige? Was ist denn bloß aus den Grünen geworden? Sind AfD & Co heute wirklich die einzige, wenn auch nicht erfrischende, aber rebellierende Partei? Die Rechten sind überall auf dem Vormarsch. Wenn man mal zurückschaut, sieht man doch, dass das immer nur dann möglich ist, wenn in einer Gesellschaft etwas sehr im Argen ist. Da kann man 100 mal sagen, dass es den Menschen hier und heute gut geht - stimmen tut es trotzdem nicht. Und Schönreden hat auch noch nie wirklich geholfen. Wir brauchen drastische Gegenmaßnahmen. Das bedingungslose Grundeinkommen wär ein guter Anfang, why not?!! Sonst kommen Maßnahmen, die sich drastisch gegen uns selbst richten. Probieren wir doch mal was N e u e s!! Ein Social Turn Around Management, schnell, großzügig und gerecht. Und bitte nicht so zaghaft. Sonst kommt nämlich das social turn around management der AfD. Oder noch schlimmeres.

    Dennoch glaube ich irgendwie an die Demokratie, oder will daran glauben. Warum, weiß ich gar nicht so genau, denn mit der Demokratie ist es doch wie mit Gott: Jeder hat davon gehört, aber nur die wenigsten sind ihm begegnet. Aber wenn z.B. ein Herr Juncker weiter Präsident der Europäischen Kommission bleibt, dann ist die Demokratie wirklich tot. Wie primitiv müssen Menschen sein, die glauben, das Volk ist zu dumm zum Selbstentscheiden und dass man ihm die Entscheidungen abnehmen müsse, egal ob die Menschen diese Entscheidungen wollen oder nicht?! Leider hab ich insgesamt die Befürchtung, dass entsprechend ein großes Drama gar nicht mehr aufzuhalten ist, die Fakten sprechen für sich. Die Unreife des Menschen macht es möglich. Innerlich schwanke ich also zwischen Zuversicht und Verzweifelung, aktuell ungefähr im Verhältnis von 48:52%. Wie beim Brexit.
    Wer die Wahrscheinlichkeit von Krieg ignoriert, ist naiv. Das sei Panikmache? Nein, Panik wird nur der bekommen, den es unverhofft, unvorbereitet und mit aller Wucht trifft. Oder dieser gerngesagte Satz: Uns ging es doch noch nie so gut wie heute. Ach, ist das so? Darf man das wirklich für andere beurteilen? Kann man das überhaupt, wenn andere sich nicht so fühlen, wie man es von ihnen erwartet? Was ist mit den stark zunehmenden Depressionen, kommt das vom Regen?? Oder den 20 Mio. (!) Armutsgrenzlern in Deutschland, oder den vielen AfD Wählern, oder den tausenden Europäern, darunter vielen deutschen, die sich dem IS anschließen, oder den millionen Trumpanhängern, geht es denen etwa gut und wissen die es nur nicht besser?? Vielleicht geht es denen ja zu gut, haha. Aber das kann man finden wie man will - es passiert! Wie niedrig ist wohl dann die Hemmschwelle für noch viel mehr Menschen, eine radikale Partei an die Spitze zu wählen? Oder folgender Selbstbetrug: Wir hatten noch nie so lange Frieden wie heute. Tja, mathematisch gesehen ist das schomal ganz schlecht - je länger ein Frieden dauert, desto höher ist doch die Wahrscheinlichkeit von Krieg. Nicht zu vergessen, dass Krieg heute auch noch so einfach ist. Mal ehrlich - jahrtausende lang brauchte man Jahre der Vorbereitung, es war eine Mammutaufgabe, tausende Männer zu organisieren, zu versammeln und über Jahre zu Fuß hunderte/ tausende Kilometer zu versorgen und zum Erobern durch die Welt zu schicken! Stell dir das mal vor! Koch du mal nur für zehn Personen, jeden Tag, ohne Supermarkt, ohne E-Herd... Oder das dritte Reich, zwar mit modernerer Technik, aber trotzdem habe ich nie verstanden, wie ein kleines Land mit vergleichsweise wenig Menschen so viele Länder erobern kann. Wie geht das? Keine Ahnung! Aber ich weiß: Es ist offensichtlich egal, wie unglaublich hoch der Aufwand ist und wie schlecht die Chancen stehen. Die Kriege hat es gegeben. Jeden einzelnen. Und ist der Mensch reifer geworden? Noch nicht mal das. Also wie groß ist wohl die Gefahr heute, wo es per Knopfdruck so einfach ist und wo dazu noch viel viel mehr Menschen als früher die Möglichkeit haben, Krieg zu führen? Macht über oder Macht für Menschen, das ist ein existenzieller Unterschied. Die Ursachen von Krieg sind seit Anbeginn der Menschheit bis heute die gleichen. Und sie werden es bis zum Ende der Menschheit auch bleiben. Machtgier gab es schon immer, und je größer die Gier, desto größer und stärker ist immer auch die Welle aus Verzweifelung, Wut und Hass. Das ist ein natürliches Gleichgewicht, das der Mensch mit noch mehr Macht niemals zu ändern vermag.

    Im Gegenteil. Heute ist die Welt von heftigsten gesellschaftlichen Krebswucherungen mit starkem Streufaktor betroffen. Besser bekannt als Ungerechtigkeit. Heilbar oder nicht, das ist sehr fraglich. Wenn ich mir dazu noch andere Zutaten unserer Weltenküche anschaue: Trump - dass so jemand überhaupt so weit kommen kann. Und wenn der Präsident wird! So schnell und so weit weg vom Kriegsgeschehen kann man dann gar nicht mehr sein, als dass ich eine Idee hätte, wohin ich auswandern sollte... Oder ein englischer Aussenminister, der die politische und soziale Kompetenz einer verrosteten Geflügelschere hat. Dazu der verrückte in Nordkorea, Kim Jong-un?, der eine 1+ in Menschenverachtung und Zerstörungswut bekommt. Oder Erdogan, der offensichtlich an unkontrolliertem und explosivem Burndown leidet. Um nur wenige der vielen Wahnsinnigen zu nennen. Mir scheint, es werden grad immer mehr ....

    Mal abgesehen also von der existenzbedrohenden Geld- und Machtgier vieler Menschen, mal abgesehen von den vielen Kriegen, die wir schon haben und hatten, und an die die meisten vorher so auch nicht geglaubt haben, da kann man mal sicher sein! Abgesehen auch von unserer ewigen Arroganz, welche Menschen sich mit wie wenig (Geld) gut zu fühlen haben. Und mal abgesehen von der erschreckenden Armut auf der Welt, die wir selber produzieren und exportieren - wenn man sich alles anschaut und zuschauen muss, dass auch noch zu viele gefühlt 5-jährige Jungs mit schweren emotionalen Defiziten enorme Führungsmacht haben - anstatt dass sie unter ihresgleichen in freundlichen Behandlungszentren von professionellen Therapeuten betreut werden - wie sicher kann man sich da fühlen und wie kontrollierbar ist das noch? Mein Zwischenfazit: Die Sicherheit ist keine, sie ist die Ruhe vor dem Sturm; der andernorts sowieso schon wütet. Mal schaun, wie heftig es bei uns wird und wie lange es dauert.

  SF, Mai 2015-Juli 2016

  

 

 

 

~ Täter und Täterinnen

Wußtest du, dass die Artikel "der" und "die" sehr oft sachlich sind? So ist auch die Leiche üblicherweise nicht nur weiblich.

Ich persönlich bin nicht der größte Freund von "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen" und diesen bürokratischen Verrenkungen. Für mich ist das ein Umweg zur gelebten Gleichberechtigung. Aber ein Umweg ist mir natürlich immer noch lieber als gar kein Weg... Mir würden allerdings Unterscheidungen wie Schiedsmann und Schiedsfrau sowie Gott und Göttin reichen.

By the way - hast du schonmal Emanzipation übersetzt? Das Wort kommt aus dem lateinischen und die Kurzform des Ursprungs lautet: Entlassung eines Sklaven in die Selbstbestimmtheit.

Also liebe Ladies - wenn euch mal jemand fragt, ob ihr Emanzen seid, dann antwortet nicht, sondern fragt doch einfach zurück, wie's denn um den fragenden Menschen steht, ob er denn emanzipiert ist...

 

SF, Mrz 1993

 


* Ich verzichte in meinen Texten auf eine genderneutrale Ausdrucksweise; es liest sich besser und ich bevorzuge zudem das Genus, also das grammatikalische Geschlecht, was alle biologischen Geschlechter einbezieht.