Crowdjudging

Die Gewerkschaft der Menschen


 

Was können wir

denn schon tun?

 

Nichts

simsalabim

Damit erreicht man

manchmal am meisten.



Konsumstreik

Kaufverweigerung bestimmter Produkte & Produktgruppen. Über dieses einfache Druckmittel wird überraschend selten gesprochen. Ja, liebe Kritiker, wir können rechnen und wissen, dass Konsumstreik teuer werden kann - wenn man keinen VW mehr kauft, dass auch das die Bevölkerung zahlt. Aber bringen wir es doch mal auf den Punkt: Die Bevölkerung zahlt immer und für alles. Woran erinnert uns das? An "Eltern haften für ihre Kinder". Die, für die wir haften, sind offensichtlich nicht besonders geschäftsfähig. Vielleicht sollten wir also endlich damit anfangen, für Lösungen zu bezahlen, die wenigstens erfolgversprechend sind. Produkt konsequent nicht kaufen, ist ein guter Anfang. Anstatt in schwarze Löcher zu finanzieren. 

Ich möchte das hier mal in aller Deutlichkeit sagen: Das, was Herr Hoeneß gemacht hat, die Steuerhinterziehung, das ist nicht 1/4 so schlimm, wie das was VW-ler & friends gemacht haben. Entsprechend hoch müssen auch die Strafen ausfallen für alle Verantwortlichen bei VW, Bosch, Politik & sonstwo. no mercy.

Zahlungsstreik

Organisierte gemeinsame Verweigerung von Zahlungen wie Soli, Krankenkassenzusatzbeitrag, oder - das dürfte viele Unternehmer interessieren - Soka-Beiträge an die Soka-Bau, die Zusatzversorgungskasse im Baugewerbe. Denn die Frage ist doch, wer hier eigentlich versorgt wird. Wenn sich alle Gegener eines Pflichtbeitragmodells internettechnisch verabreden und dann alle gemeinsam ab einem Stichtag x kollektiv die Zahlung der Beiträge verweigern - das dürfte Wirkung zeigen. Was ist das Risiko für die Beitragszahler, in diesem Fall Unternehmer? Anwalts- und Gerichtskosten. Das ist doch mal ein überschaubarer Einsatz. Dagegen stehen Chance und Benefit: Keine Beiträge mehr zahlen zu müssen, nie wieder, plus Wegfall von Entmündigung und Verwaltung. Rendite pur! Und die Soka? Sie müsste nun gegen alle Verweigerer klagen, zigtausende, gegen jeden einzelnen und gegen alle auf einmal. Würden sich Justiz und Politik dann immer noch gegen die Bevölkerung stellen? Andere Alternative: Wir kopieren den Unsinn ...



Unrecht kopieren

Wir gründen einfach eine eigene unrechtmäßige Firma, auch nice. Zu jeder Firma, zu jedem Konzept, dass wir für nicht rechtmäßig halten. Wie die Soka Bau, die Zusatzversorgungskasse im Baugewerbe. Die Soka ist eine konkurrenzlose und selbsternannte Pflichtkasse, die auffallend wenig Fans hat. Wir gründen dann die SoNi-Kasse - die SoNicht-Kasse. Spätestens dann müssten alle Zwangsbeitragszahler wählen können. 

Klage

Klage mal anders: Verklagen einer Bank bzw. eines Bankers auf Entzug der Banklizenz. Wurzelbehandlung nennt man das. Crowdjudging klagt, die Crowd stellt die Mittel dafür zur Verfügung. Thats it. Keine Sorge, es geht nicht darum, eine Bank lahmzulegen. Wenn ein Auto unzulässig getuned ist oder zu schnell fährt, muss man es ja nicht gleich verschrotten. Es reicht, den Motor zu drosseln und den Fahrer auszutauschen.

Urlaub

Sehr sanft, aber wirkungsvoll ist die Idee des Streiks in Form von kollektivem Urlaub. Anstatt irgendwohin zu gehen, gehen wir nirgendwohin. Wir nehmen alle am gleichen Tag Urlaub. 1, 2 oder 3 Tage, und im nächsten Monat nochmal. Wie Unternehmensverwalter das finden? Darum gehts ja. Und wenn einer mit Entlassung droht, können die anderen damit drohen, den Urlaub zu verlängern. Und die Mitarbeiter von Partnerunternehmen (Lieferanten, Kunden etc.) ebenfalls. Vielleicht verabreden wir uns für 11 Uhr zu einem deutsch-landweiten Käffchen? Was für ein friedlicher Umbruch! Nichts zu tun ist eine hervorragende Methode, um gegen und für etwas zu "kämpfen". Für deutlich höhere Sozialleistungen oder sogar das bedingungslose Grundeinkommen, für mehr Pflegepersonal, für besser bezahltes Pflegepersonal, für Honorierung von Alleinerziehenden und vieles mehr. Finanzierbar ist all das. Wenn ich eins kann, dann Rechnen. Das Geld ist da, siehe MiG oder BGE-Berechnung. Kein Betrug, kein Mangel!



Soka-Bau - die Zusatzversorgungskasse im Baugewerbe. Besonders interessant ist diese spezielle Geschichte, weil die Beiträge an die Soka von Arbeitgebern und Unternehmern geleistet werden. Viele werden die milliardenschwere Soka nicht kennen. Alle im Baugewerbe Tätigen schon, und das sind auch viele. Die von der Soka Betroffenen sind zu gelinde gesagt sehr strittigen Zwangsabgaben verpflichtet. Bereits 2006 besaß die Soka-Bau Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes VVaG, Wiesbaden Kapitalanlagen (Grundstücke, Aktien, Wertpapiere u.a.) in Milliardenhöhe. Gründe (Ausreden) für das Vermögen gibt es seitens der Soka natürlich genug. Und dann noch diese vielen Firmen - Soka GmbH Berlin, Soka Verw. GmbH Augsburg, Soka Trockenbau, Soka Klinkerbau, Soka Akustik und und und... Ich hab da den Überblick verloren. Das ist mal ne verschworene Gemeinschaft, Hut ab. 

Die Soka-Bau ist keine gesetzliche Einrichtung, wie z.B. gesetzliche Krankenkassen. Sie ist eine "private Einrichtung", die sich selbst zur Pflichtkasse gekürt hat. Viele solcher Firmen - z.B. auch die Schufa - sind keine staatlichen Institutionen! Es sind ganz normale Kapitalgesellschaften, die sich ihre eigenen Rechte holen oder machen. Die Soka-Bau z.B., mittlerweile eine Aktiengesellschaft, hat sich einfach dazu bestimmt, das Recht anderer zu vertreten, also das Recht vieler Menschen aus dem Volk. Aber wer hat sie darum gebeten? Das Volk jedenfalls nicht. Natürlich gibt es entsprechend viele Klagen gegen die Soka-Bau. Ich persönlich habe aber noch nie von so vielen Klagen gehört, die so dermaßen rigoros und vor allen Dingen ganz ungewöhnlich schnell von deutschen Gerichten abgeschmettert wurden. Wohingegen alle andere Gerichtsverfahren ja schonmal Jahre dauern können, z.B. wenn ein Versicherter Leistung von seiner Versicherung haben möchte ... Das alles ist doch äusserst merkwürdig. Wirkungsvolle Wege gegen die Soka dürfte viele Arbeitgeber also sehr interessieren. Und wenn ein Sieg gegen die Soka errungen ist, haben Arbeitgeber vielleicht mehr Verständnis für die vielen ungerechten und unverhältnissmäßigen Zwangszahlungen von Arbeitnehmern.

Hören Sie schon das fürsorgliche Gegenargument: Auflösen? Aber die vielen Arbeitsplätze... Ich kann beruhigen, da wird sich schnell Ersatz finden. Alle Arbeitsplätze könnten verlagert werden zu Finanzämtern (Ausbau der Abteilungen für Wirtschaftsbetrug und Steuerhinterziehung), Polizei, Gerichten, Kindergärten, Pflegepersonal in Heimen und Krankenhäusern, und am allerliebsten Ausbau von Forschung & Entwicklung.

Der perfekte Clou.


Hier mal ein paar Wahrheiten, die jeder erkennen kann, der die notwendige Distanz hat. 

In fast allen deutschen Unternehmen gehören unterschiedliche Betrugsszenarien mittlerweile zum Alltag, oft sind sie sogar wesentlicher Bestandteil der Firmen- und Privatgewinne. Am Tagesende ist alles, auch jeder Betrug von der Bevölkerung (Crowd) finanziert. Ohne es zu wissen, finanziert die Bevölkerung ihre eigene Ausbeutung und steigende Armut. Denn die Bevölkerung zahlt immer alles, nicht nur gefühlt, sondern ganz rechnerisch. Sie zahlt alles aus ihrer Kraft, ihrem Einsatz, ihrer Produktivität, ihren Einkäufen und ihren Steuern. Auch Betrug. Würde man Betrug als Kostenstelle auch offiziell in den steuerlichen Auswertungen (GuV, BWA, EÜR) darstellen, wäre sie eine schmucke Säule. Doch diese Tragödie hat durchaus eine positive Seite. Wird das ein oder andere Delikt aufgedeckt, siehe aktuelles Beispiel VW, bleiben die Unternehmer & die Initiatoren (auch Politiker), also die Verantwortlichen in der Regel verschont. Was soll daran positiv sein soll?  Nun, die Verantwortlichen nicht in selbige zu nehmen, das ist zurückzuführen auf eine besondere Fähigkeit des Menschen: Zusammenhalt. In diesem Fall von Wirtschaft, Politik und Justiz. Um Zusammenhalt wirklich leben zu können, bedarf es eines gemeinsamen Interesses und eines starken kollektiven Bewußtseins. Der Beweis ist damit erbracht: Es gibt ein kollektives Bewußtsein. Wenn Geld das oberste Interesse einer Gruppe ist, die in diesem Bewußtsein handelt, ist es offensichtlich sogar möglich, dass genau diese Gruppe auch als kleine Minderheit einer großen Mehrheit überlegen ist. Wir sehen also, dass es ein kollektives Bewußtsein wirklich gibt und was starker Zusammenhalt bewirken kann. Sogar unabgesprochen.  

 Woran liegt es nun, wenn es der Mehrheiten weltweit deutlich schlechter geht als kleinen Minderheiten?

Fehlt der Mehrheit der Zusammenhalt?

Im Gegenteil. Der Zusammenhalt der Mehrheit wird getragen von dem kollektiven Bewusstsein: Kein Betrug.

Wo es der Mehrheit jedoch an Zusammenhalt fehlt, das ist kollektiver Kampfgeist. 

 

Die kleine reiche Minderheit hat

viel Kampfgeist.

 

Die Crowd entwickelt Kampfgeist eher schleppend.


Doch wenn Kampfgeist in der Bevölkerung kollektiv spürbar wird, ist es oft schon zu spät, und wenn sich kollektive Frustration erstmal entläd, ist das noch selten friedlich abgelaufen. Es könnte auch anders laufen, aber meist setzen sich nur wenig Menschen mit Herzblut bewusst für das kollektive Bewusstsein der Mehrheit ein. Ein Grund, dass es nicht viel öfter mehr Menschen sind, könnte sein, dass es an einfachen und guten Strategien mangelt. Und es mangelt natürlich an Vertrauen, meist an Selbstvertrauen. Aber wie kann eine einfache Strategie aussehen für eine unterlegene Mehrheit? So: Wenn eine kleine Minderheit ein größeres Interesse an dem Geld, also an dem Besitz der Gemeinschaft hat, als die Mehrheit selbst, dann muss die Strategie eben dieser Mehrheit lauten, ihr eigenes Geld der Minderheit schlicht zu verweigern, oder es sogar aktiv gegen die korrupte Minderheit einsetzen. Nur so kann die Mehrheit wirklich entscheiden, wie das Geld für ihr eigenes grösstes gemeinsames Interesse eingesetzt wird: Humanität und Wohlstand für alle. Über die Grenzen hinaus.

Zum Beispiel ist mir nicht bekannt, dass es irgendeine Unterschriftenliste für TTiP & Ceta gibt. Wir wissen aber, dass es viele Petitionen, Demonstrationen und hundertausende von Unterschriften dagegen gibt. Von Menschen, dei weitaus mehr lesen als yellowpress. Das aber wird leider ignoriert und kurzerhand werden dafür sogar Gesetze gebogen und gebrochen. Na, das is ja mal einfach ... Nur Demokratie, das ist das nicht. Dabei ist unser Signal doch nur: "Hej, wir lieben gute und starke Bündnisse, aber wir wollen so schnell nicht heiraten, wir brauchen noch ein bisschen Zeit." Doch die Bevölkerung wird nicht ernst genommen und kurzerhand entmündigt, es geht zu wie bei married at first sight. Nur dass es eben Zwangsehen sind. Wenn eine Demokratie langsam aber stetig ausgehöhlt und organisiert zugrunde gerichtet wird, ist Gegenwehr zwangsläufig. Und auch dringend notwendig. Egal also, wie wenig Geld es beim Einzelnen ist - aber in der Summe gehört die Bevölkerung zu der mit Abstand reichsten Gruppe überhaupt. Es ist das Geld der Bevölkerung, das die ganzen Milliarden-Verschwendungen und Betrügereien erst ermöglicht. Deshalb ist es klug, einen empfindlichen Teil des Geldes organisiert für einen bestimmten Zeitraum zu verweigern. Nicht nur um zu bestimmen, was damit gemacht wird, sondern vor allen Dingen, um diese Bestimmung sicherzustellen. 

Und wenn die entglittenen Geister erstmal ein wenig eingenordet sind, kann und muss man sich dringend um deren Gesundung kümmern. Kollektiv.  


 

Anderes Beispiel: Klage auf Entzug der Banklizenz. Wer eine Bank führt, benötigt dafür eine Banklizenz. In der Fachsprache heißt das, dass man eine Erlaubnis nach Maßgabe des KreditWesenGesetzes braucht. (Theoretische) Vergabekriterien und Intention des KWG für Banklizenzen sind u.a. Funktionsfähigkeit und Integrität des deutschen Kredit- und Finanzmarkts, Kundenschutz, Gläubigerschutz, Liquiditätssicherung, Anlegerschutz, etc. pp.. Und? Erfüllen alle Banken diese Kriterien? Also darf man sich doch fragen, warum man sich abmüht, gegen Banken z.B. deshalb zu klagen, weil sie sogar heute noch bei online-Überweisungen bis zu 5 Tage auf dem Überweisungsbetrag sitzen bleiben - das sind immerhin sehr viele Milliarden Euro Liquidität jeden Tag! Ist es nicht längst überfällig, eine Bank  bzw. einen Bankster auf Entzug der Banklizenz zu verklagen? Crowdjudging klagt, die Crowd stellt die Mittel dafür zur Verfügung. Thats it. Keine Sorge, es geht nicht darum, eine Bank lahmzulegen. Wenn ein Auto unzulässig getuned ist oder zu schnell fährt, muss man es ja nicht gleich verschrotten. Es reicht, den Motor zu drosseln. Oder den Fahrer auszutauschen. Ich würde auch nicht jede Bank auf Entzug der Banklizenz verklagen wollen, eine würde erstmal reichen, als Präzedenzfall.

Und bei Mißachtung unserer Gesetze muss es eine Überlegung wert sein, Politiker zu verklagen. Man bedenke, dass Politiker nicht nur unsere Vertreter sind, also unsere Repräsentanten. Politiker sind unsere Angestellten! Den meisten Menschen ist das gar nicht bewußt. Aber wer bezahlt denn die Politiker? Wir alle sind die Gesellschaft Deutschland - jeder hat Gesellschafts- und Stimmanteile.

Politiker sind Menschen, die von einer Mehrheit gewählt werden,
um offensichtlich die Interessen der immer gleichen Minderheit zu vertreten.

Mitunter kann es auch sinnvoll und sogar notwendig sein, Richter zu verklagen. Oder haben Richter vielleicht Freibriefe ever? Gibt es keine Richter, die ihre Macht mißbrauchen? Sind die letzten bösen Richter mit dem dritten Reich wirklich ausgerottet und sind heute alle Richter gut? Wenn z.B. jemand, der nachweislich Kinder mißbraucht oder an Gruppenvergewaltigungen teilgenommen hat, nur eine Bewährungsstrafe bekommt, wenn überhaupt, muss dann nicht das Urteil selbst eine ganz eigene Straftat sein? Oder wenn ein junger Mensch dreimal ein Deo in einer Drogerie klaut und dreimal erwischt wird - wie sieht dann wohl per Gericht seine Zukunft aus? Im Gegensatz dazu die Zukunft des VW Vorstandes? Muss nicht sogar ein Nicht-Urteil eine ganz eigene Straftat sein? Heikle Themen, ich weiß. Aber es hilft nichts. Wer besondere Positionen innehat, muss auch besonders integer sein und sich besonderen Prüfungen und Anforderungen unterwerfen. Ausserdem dürfte jedem klar sein, dass ein Werteverfall in einem Land nie nur einen Bereich betrifft, sondern sich leider durch alle Bereiche gleichermaßen frisst. Das ist ja das tragische.
Allerdings würde ich dringend erstmal unser Justizsystem modernisieren, damit meine ich ganz praktisch die Personalbesetzung, die Räumlichkeiten, die Ausstattung, die Bezahlung etc. pp. Die jetzigen Zustände sind ja peinlich. Ich würde Politiker übrigens auch besser bezahlen, aber ich würde sie auch deutlich mehr in die Pflicht nehmen. Amtsbeugung, massive Mißachtung von Artikel 1 unseres Grundgesetzes, oder mit falschen Gesetzen Mißachtung der Gesellschaft und Raub am Menschen betreiben - Politik als Hure der Wirtschaft - das sollten NoGos sein, anstatt dass sie zum Alltag gehören dürften. Viele Politiker sind zu selbsternannten Managern mutiert, Manager, die ihre Kompetenzen viel zu oft überschreiten. Deutschland ist zu einem Unternehmen mutiert. 

Theorie: Artikel 1 des Grundgesetztes "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Praxis: Artikel 1 des ungeschriebenen Unternehmergesetzes lautet "Profit first."

Krankenkassen-Zusatzbeitrag Was ist daran solidarisch? Vielmehr gehört doch unser (Unter-)Versorgungssystem umgehend revolutioniert. Denn wenn etwas krank ist, dann dieses System. Seit dem 19.10.2016 muss man ja sowieso sagen, dass der Zusatzbeitrag wohl eher zur Finanzierung krimineller Machenschaften dient! Konkret also dazu, das besondere Personal wahrscheinlich aller Kassen zu finanzieren, das wie eine Drückerkolonne durch Deutschland zieht und laut gestrigem Fernsehbericht ca. jeden 2. Arzt in Deutschland konsultiert, um die Ärzte dazu zu überreden, ihre Diagnosen zu manipulieren, natürlich gegen Prämien. Bitte bei der Dokumentation vorspulen zum zweiten Bericht ca. bei 2min 43sekunden. 

Oder die Zahlung des Solidaritätszuschlages. Irgendwann muss es sich mal ausgesolid haben.

 

Verantwortung schafft Vertrauen. Die Unantastbarkeit meiner Versprechungen, der Glaube an den Wert meiner Ware und an mein Wort standen mir stets höher als ein vorübergehender Gewinn. Immer habe ich nach dem Grundsatz gehandelt: Lieber Geld verlieren als Vertrauen. Robert Bosch 1921

Lieber Robert, wem sachste das...?! Verantwortung macht sogar Spass! Aber Spass versteht eben nicht jeder.

Ob Robert Bosch sich wohl hätte vorstellen können, dass mal gegen sein Lebenswerk und deren Vertreter Strafanzeigen laufen? Made in Germany - eine Megamarke gecrasht und ein ganzes Land einem Erdbeben ausgesetzt. Soll dieses menschgemachte Erdbeben wirklich schuldfrei bleiben? Aber ein Angestellter darf fristlos entlassen, weil er sich beim Aufräumen des Konferenzraumes ein übrig gebliebenes Brötchen genommen hat? Wenn hingegen Banken oder Vorstände und andere Entscheider, die bewußt geplant und strukturiert betrogen und ganz viele Menschen bestohlen haben und sogar ein ganzes Land einem extrem hohen Risiko aussetzen - wenn diese Menschen nicht nur geschont, sondern von Politik und Jusitz gedeckt werden und einen Freibrief nach dem anderen erhalten - wem gehört denn dann das Land? Halleluja! Und wenn das nachfolgende Beben glücklicherweise ausbleibt und eure ungewollte Bombe nicht zündet, gut. Aber das wird nicht immer so sein. Also fragt euch: Wollt ihr dieses Land wirklich zerstören? 

Oder wollen wir alle gemeinsam mal versuchen, diese Einstellung - also den komatösen Wachpatienten Demokratie und Würde wiederzubeleben? Denn wenn der Graben zwischen Bevölkerung auf der einen und Wirtschaft, Politik und Justiz auf der anderen Seite immer größer wird, dann müssen die Menschenmassn zwangsläufig eigeninitiativ handeln. Je nach Tiefe des Grabens auch schonmal revolutionär. Das war so und das wird auch immer so bleiben, solange Minderheiten Unsinn machen.

Auf all die obigen Maßnahmen bräuchte man noch nicht mal nachdenken und könnte es bei Votings, Visualisierung und entsprechenden Handlungen belassen und ein märchenhaft schöpferisches Leben führen. Vielleicht sind wir ja in Deutschland dieses kleine unbeugsame gallische Dorf, in dem genug kluge und mutige Menschen leben. Weitsichtige Menschen, Menschen mit Rückrat, Visionäre, Vollblutfrauen, echte Kerle, Helden halt - steckt das nicht irgendwo in allen von uns?

 


Es war einmal ....

 ... eine kleine Website, die allen gefiel und die auszog, um der Politik das Leben leicht zu machen. Denn die Menschen dort in der Politik, die hatten große Probleme und vor lauter Problemen hatten sie irgendwann vergessen, was sie alles versprochen haben. Sie konnten sich einfach nicht mehr erinnern. Und das war schlimm ansteckend. Da dachte sich die kleine Website Das macht doch nix, wir fragen einfach die Menschen. Und das tat sie auch und so kamen ganz viele Menschen zu der kleinen Website und sammelten alles, was ihnen wichtig war. Jeder konnte seine Stimme abgeben, ob man dafür oder dagegen war, mit Ja, Nein oder Weiß nich. Egal ob arm oder reich, ein Mensch, ein Stimmchen. Euros durften nicht wählen, auch nicht viele zusammen, denn Euro war kein Mensch. Alle konnten nun sehen, was den Menschen wichtig war, ob Gemüter schwankten oder nach besonderen Ereignissen ausschlugen. Dafür hat die kleine Website extra tolle Bilder gemacht, die nannte man früher Grafiken. Die waren ganz einfach, jeder hat die verstanden. Sogar die Politiker. Die hat das besonders doll gefreut, denn jetzt mussten sich die Politiker gar nicht mehr selber irgendwelche Sachen ausdenken, sondern konnten einfach machen, was die Menschen sich wünschten. Die Menschen und die kleine Website war alle sehr glücklich. Und wenn sie nicht gestorben sind, .... Aber leider ist genau das irgendwann passiert. Schade eigentlich.

Warum nicht endlich mal wieder ein Märchen leben? Es war einmal .... eine Website, viele Möglichkeiten.

Einfach eine kleine Seite bauen, voten, handeln, fertig. Ob und welche Maßnahmen ergriffen werden, wählt die Bevölkerung aus, die Umsetzung wird finanziert über Crowdfunding, alles wird transparent dargestellt - wieviele bei welcher Aktion mitmachen, wieviel Geld wofür ausgegeben werden soll (das entscheidet auch die Crowd) usw. Wir klagen oder verweigern gemeinsam nur so viel und so lange, bis unsere Forderungen umgesetzt werden. Verrückt? Das dachte man sicher von der allerersten Arbeitsstreiks auch, oder von Greenpeace, oder den Grünen, als sie mit Turnschuhen in den Bundestag einzogen. Das waren noch Zeiten ...  Könnt ihr euch die Wirkung vorstellen, wenn wir alle verabredet mal nur 1 Woche kein Fleisch kaufen?  E i n e   s c h e i s s   Woche ?? Grunz, muh, freu

Und Betrügern sei gesagt: Wenn sich eure geistige Haltung eurem körperlichen Gang anpassen soll, müsst ihr endlich aufrecht handeln. Da darf man handeln gerne doppeldeutig verstehen. Verstehste?